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b) Einübung von 12 zwei- und dreistimmigen Volks- und Kunstliedern. Gelegent- liche Belehrungen aus der Musikgeschichte. 2. Chorgesang 1 Stunde mit M 3, U III und R 5—1 zusammen, siehe R 1. 2 Stunden: Ziegler.
Turnen. Ordnungs-, Gang- Frei- und Gerätübungen. Bei gutem Wetter Spiele im Freien. 3 Stunden: Sommerhalbjahr: Norgall, Winterhalbjahr: Georgi.
Dritte Klasse. Klassenführung: Niebour.
Religionslehre. 1. Evangelische: Lehrstoff siehe U III. 2 Stunden zusammen mit U III: Niebour. 2. Katholische. Lehrstoff siehe U III. 2 Stunden zusammen mit M4 und UIII: Kern. Deutsch. Lesestoff: Homer, größere Abschnitte aus der Ilias und die Odyssee. Schiller, Wilhelm Tell und Jungfrau von Orleans. Im Anschluß an den Geschichtsunterricht Probe aus der Minnepoesie, besonders aus Walther von der Vogelweide.
Lernstoff: Abschnitte aus den gelesenen Werken und ausgewählte Gedichte von Schiller und neueren Dichtern, letztere oft nach eigner Auswahl der Schülerinnen. Poetik, Metrik und Literaturgeschichte im Anschlusse an das Gelesene, besonders Schillers Leben.
UÜbungen im mündlichen Ausdruck und im Ordnen der Stoffe.
Grammatik: Wiederholungen aus dem ganzen Gebiet, besonders der zu- sammengesetzte Satz.
Aufsätze: a) Hausaufsätze: 1. Wie der moderne Mensch reist. 2. Hektors Abschied, ein Idvll inmitten der Kämpfe der Ilias. 3. Charakter der Nausikaa. 4. a) Der Gang der Erkennung des Odysseus bei den Phäaken, b) Der Gang der Erkennung des Odysseus in der Heimat. 5. a) Wo rechtfertigt Schiller Tells Tat? b) Warum hält der wortkarge Tell im 4. Akte einen langen Monolog? c) Tell und Parricida, d) Tell als Familienvater, e) Walther Tell, 1) Lebensbild Melchthals, g) Wie schildert Schiller im Tell den Charakter der Schweizer? h) Bühnenbild und Seelenstimmung im„Tell“. 6. a) Was die Staufenburg erzählt, b) Papst und Kaiser im Mittelalter, c) Was ich vom kommenden Frühling erwarte.
b) Klassenaufsätze(1 Stunde): 1. Glaukos und Diomedes, eine Friedens- szene inmitten der Kämpfe der Ilias. 2. Ein Sommerbild aus den Ferien. 3. Mein Lieblingsbild aus der Thoma-Ausstellung. 4. Ein Herbstbild aus den Ferien. 5. a) Gertrud Stauffachers Charakter, b) Was erfahren wir aus der Exposition des„Tell“. 6. a) Die Rück- wand unsrer Klasse, b) Otto„der Große“, c) Warum ich mich auf Weihnachten freue. 7. Barbarossas erste Taten. 8.„Dein Schicksal liegt in deiner eignen Brust“.
4 Stunden: Niebour. Französisch. Lesestoff: Ausgewählte Stücke aus Kühn, La France et les Français, und Hector Malot, Sans Famille(Velhagen& Klasing). Ausgewählte Gedichte.


