Jahrgang 
1909
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sichtigung der einfachen, auch beim Nomen wirksamen Lautgesetze. Die Haupt- erscheinungen der Syntax. Schriftliche Ubungen zur Befestigung des grammatischen Pensums. Diktate, Umformungen, Übersetzungen, freiere Wiedergabe von Gelesenem. Lesestoff: Ausgewählte Lesestücke aus Kühn: La France et les Français. 4 Stunden: Liermann.

8 Englisch. Formenlehre und Wortschatz nach Deutschbein 1. Diktate, Ubersetzungen, gram- matische UÜbungen, Gedichte und Sprechübungen. 4 Stunden: Sommerhalbjahr: Liermann, Winterhalbjahr: Geest.

Geschichte. Die Hauptereignisse aus der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis zum Tode des Augustus. 2 Stunden: Sommerhalbjahr: Braach, Winterhalbjahr: Liermann.

Erdkunde. Länderkunde der fremden Erdteile. Zusammenfassung der bisher gewonnenen allgemein erdkundlichen Erscheinungen. Einfache Kartenskizzen. 2 Stunden: Sommerhalbjahr: Braach, Winterhalbjahr: Liermann.

Mathematik. Algebra: Addition, Subtraktion und Multiplikation mit allgemeinen Zahlen. Einfache Gleichungen 1. Grades mit einer Unbekannten. Wiederholungen aus den Gebieten der vorhergehenden Klassen.

Geometrie: Einführung in die Geometrie durch Ubungen mit Lineal, Maß- stab, Winkelmesser und Zirkel. Die wichtigeren Eigenschaften des Dreiecks.. 3 Stunden: Käbitz.

Naturkunde. Botanik: Nadelhölzer und Kryptogamen in Vertretern der einzelnen Familien. Die wichtigsten ausländischen Kulturpflanzen. Die Elemente der Lehre von den Zellen und dem Bau des Pflanzenkörpers.

Zoologie: Vertreter aus den Kreisen der Manteltiere, Weichtiere, Wurmer, Stachelhäuter, Darmlosen und Urtiere nach Bau. Entwicklungsgang und Lebens- verhältnissen. 3 Stunden: Käbitz.

Zeichnen. Einführung in das perspektivische Zeichnen. Darstellung von gerad- und krummflächig begrenzten Körpern mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Gebrauchsgegenstände, einfache Natur- und Kunstformen. Zeichnen aus dem Gedächtnis. 2 Stunden: Scheffler.

Nadelarbeit. Jufsetzen und Einsetzen von Flicken. Verschiedne Stopfarten. 2 Stunden mit M3 zusammen: Norgall und Braach.

Singen. 1. Klassenausbildung 1 Stunde:

a) Auch hier machte es sich nötig, die Intervalle der C-Dur Tonleiter einzeln und in allen Verbindungen zu üben. Doch wurden die Ubungen— durch Berück-. sichtigung des Notenwerts und der Pausen— rhythmisch gestaltet. Gute Tonbildung und deutliche Aussprache wurden erstrebt durch Singen der Ubungen auf die ver- schiednen Vokale und deren Verbindung mit den Konsonanten. Sinngemäße Phrasierung einer Melodie durch richtiges Atmen. Durch Musikdiktate wurde die Sicherheit im Auffassen und Bestimmen von Intervallen gefördert.