Jahrgang 
1929
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das Fest in die Schule verlegen, um einerseits die großen Unkosten zu vermeiden, andererseits um dem Schulfest einen intimeren Charakter zu geben. Bei dem jetzigen Zustand des Festsaals unserer Schule ist jedoch vorerst dieser Gedanke nicht zu verwirklichen.

IV. Elternbeirat.

Das gute Verhältnis, das zwischen Elternbeirat und Schule besteht, kam in sämtlichen Sitzungen, die der Elternbeirat im Laufe des Berichtsjahres abhielt, zum Ausdruck. Einzelne Mitglieder des Elternbeirats haben sich in besonderem Maße für die Belange unserer Schule eingesetzt, wofür ihnen die Schule zu besonderem Danke verpflichtet ist.

Mitglieder des Flternbeirates waren:

Herr Kaufmann Rud. Flinsch(Vorsitzender), Herr Bankbeamter Oskar Büttner(Stellv. Vorsitzender), Herr Bankbeamter Herm. Ritter(Schriftführer), Frau Klara Gengnagel,

Frau Friedel Herzberg,

Frau Auguste Jung,

Frau Emma Nelles,

Herr Kaufmann Philipp Diehl,

Herr Kriminalrat Hans Hader,

Herr Studienrat Dr. Rumpf,

Herr Dr. ing. Hch. Maurach,

Herr Vermess.-Insp. Jak. Völker.

Frau Nelles und die Herren Diehl und Flinsch mußten bei Schluß des Schuljahres aus dem Elternbeirat ausscheiden, da sie keine Söhne mehr auf unserer Schule haben. Ihnen sei auch an dieser Stelle für ihre Tätigkeit der Dank der Schule zum Ausdruck gebracht, im beson- deren Maße Herrn Flinsch, der drei Jahre lang Vorsitzender des Flternbeirats war und der sich als solcher durch Wort und Tat stets für ein enges Zusammenarbeiten von Elternhaus und Schule eingesetzt hat.

V. Unterrichtsräume und Unterrichtsmittel.

Im Berichtsjahre wurde die dringend notwendige Wiederherstellung der Klassen- und son- stigen Päume der Schule fortgesetzt. Herzurichten sind jetzt noch: 5 Klassenräume, die Räume für Biologie und Zeichnen, das Projektionszimmer, der chemische UÜbungsraum und vor allem die Aula, die sich leider noch immer in beklagenswertem Zustande befindet.

Für die biologischen Schülerübungen, die bisher im Projektionszimmer abgehalten wurden, konnte nun endlich auch ein besonderer Raum dadurch geschaffen werden, daß das große Pro jektionszimmer durch Einziehen einer Wand in zwei Räume geteilt wurde, von denen der größere weiterhin als Projektionsraum und der kleinere zur Unterbringung der Kartensamm- lung verwendet wird. Das dadurch frei gewordene bisherige Kartenzimmer wird nunmehr als biologischer UÜbungsraum benutzt.

Für die weitere Beschaffung von Apparaturen für den Schülerübungsunterricht in Physik, Chemie und Biologie wurde der Schule von der Stadt ein Sonderetat von 1600 Rm. zur Ver- fügung gestellt. Außerdem wurde von der Stadt genehmigt, daß sämtliche Oberklassen in dem

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