Jahrgang 
1927
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n) Berufsberatung.

Der Obmann unseres Lehrerkollegiums für die Berufsberatung ist Herr Studienrat Dr. Schmitz. Er sowohl wie der Direktor, der öfters um Rat angegangen wurde, und auch die übrigen Kollegen erteilten nach besten Kräften Auskunft. Nach einer Verfügung des Ministers haben sich die Schulen grundsätzlich der Stellenvermittlung zu enthalten und die An- gebote von Lehrstellen den Berufsämtern zu übermitteln. Aufgabe der Schule soll nur sein,die Fragen der Berufswahl pädagogisch vorzubereiten und dem amtlichen Berufsberater Unter- lagen zu liefern.

IV. Elternbeirat.

Das gute Vertrauensverhältnis, das zwischen Elternschaft und Schule besteht, kam in sämtlichen Sitzungen, die der Elternbeirat im Laufe des Berichtsiahres abhielt, zum Ausdruck. Mit der ganzen ihm zu Gebote stehenden Kraft hat er sich, gestützt auf den Verband der El- ternbeiräte, für das Interesse seiner Schule eingesetzt, wofür ihm die Schule zu großem Dank verpflichtet ist.

Mitglieder des Elternbeirates waren:

Herr Kaufmann Rud. Flinsch,

Herr Fabrikdirektor David Stempel,

Frau Auguste Jung,

Herr Kaufmann Philipp Diehl,

Herr Eisenbahnbetriebsassistent Herbert Gerhardt,. Frau Emma Nelles,

Herr Studienrat Dr. Otto Reuber,

Herr Dr. ing. Heinrich Maurach,

Herr Bankbeamter Oskar Büttner,

Herr Kaufmann Richard Lohr,

Herr Kriminalrat Hans Hader,

Herr Vermessungsinspektor Jakob Völker, Frau Klara Gengnagel.

V. Unterrichtsräume und Unterrichtsmittel.

An dem Schulgebäude macht sich bemerkbar, daß es vor 25 Jahrem gebaut worden ist. Sämtliche Klassenräume bedürfen dringend der Erneuerung. Die Unterrichtsräume für Chemie und Biologie und vor allem die Aula befinden sich in einem so schlechten Zustand, daß die Wiederherstellung nicht weiter hinausgeschoben werden darf. Auch die Klassenbeleuchtung ist in einer ganzen Reihe von Klassen nicht ausreichend.

Die bisherige Kombinationsklasse wurde im Berichtsiahre mit einem Epidiaskop ausge- stattet und in ein Projektionszimmer umgewandelt, das den Lehrern in allen Fächern die Mög- lichkeit geben soll, ihren Unterricht durch Darbietung von Projektionsbildern anschaulicher zu gestalten.

Mit Beginn des Winterhalbjahres wurde die Schule mit den für den Unterricht im Pappen und Buchbinden erforderlichen Werkzeugen, Schränken usw. durch die Stadt ausgestattet.

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