Jahrgang 
1912
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b) Katholische: Apologetik. Religion. Christentum, katholische Kirche. Lektüre und Erklärung des Markusevangeliums 18. 2 St. Karst. Deutsch. Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur im Mittelalter. Aus- wahl aus Walther von der Vogelweide. Nibelungenlied, Gudrun und den Dietrich-Epen. Schiller. Maria Stuart. Goethe, Egmont. Lessing. Wie die Alten den Tod gebildet. Sophokles, Odipus. O. Ludwig. Der Erbförster. Grillparzer. König Ottokars Glück und Ende. Freie Vorträge. Aufsätze: 1. Gold und Eisen nach ihrer Bedeutung für den Menschen.(Klassen- aufsatz.) 2. Die beiden ältesten Weltreiche.(Klassenaufsatz.) 3. Weshalb sind die Gedichte Walthers von der Vogelweide auch noch füúr unsere Zeit interessant? 4. Die athenische Ver- fassung von Kleisthenes bis Perikles.(Klassenaufsatz.) 5. Warum wird durch den Tod Sigfrieds im Nibelungenliede unser Interesse in besonders hohem Grade erregt? 6. Durch welche Umstände wird in SchillersMaria Stuart die Vollstreckung des Todesurteils ver- zögert? 7. Welche Gründe führt Maria Stuart für die Rechtswidrigkeit ihrer Verurteilung an.(Klassenaufsatz.) 83. Inwiefern macht sich bereits in den Jahren 133 100 v. Chr. der beginnende Verfall Roms bemerkbar?(Klassenaufsatz.) 4 St. Heidrich.

Franzôsisch. Grammatik: Wiederholung und Ergänzung wichtiger Kapitel der Formenlehre und der Syntax in systematischer Behandlung. Zur Einübung ausgewählte Stücke aus Plôtz, Ubungen zur Syntax. Synonymisches, Stilistisches. Literar-Historisches nach Bedarf. Lektüre: Lanpey: Expédition d'Egypte(Velhagen& Klasing): Loti: Pecheur d'Islande(Velhagen& Klasing.) Vorträge, Sprechübungen und freies Xacherzählen im Anschluß an die Lektüre. Klassenarbeiten. 4 St. Treutel.

Englisch. Grammatik: Wiederholung der wichtigsten Abschnitte und Ubungen im Anschluß an Hausknecht, The English Student. Lektüre: Macaulay: Duke of Mon- mouth(Velhagen& Klasing); Scott: Kenilworth(Velhagen& Klasing). Sprechübungen im Anschluß an Gelesenes und Vorgetragenes. Klassenarbeiten. 4 St. Treutel.

Geschichte. Griechische Geschichte. Römische Geschichte bis zum Untergang der Republik. 3 St. Heidrich.

Erdkunde. Verteilung von Land und Meer. Küstenformationen. Korallenriffe und Strandverschiebungen. Bürgerkunde des Deutschen Reichs und des Königreichs Preußen. 1 St. Riese..

Mathematik. Jrithmetische Reihen erster Ordnung und geometrische Reihen, Zinseszins- und Rentenrechnung. Tilgung von Anleihen. Reziproke und binomische, sowie schwierigere quadratische Gleichungen. Fortführung der Goniometrie; schwierigere Dreiecks- berechnungen. Systematische Begründung, weitere Ausführungen und Anwendungen der Stereometrie. Die körperliche Ecke und die Trigonometrie des Dreikants. Das sphärische Dreieck nebst Anwendung auf mathematische Erdkunde. 5 St. Gagelmann.

Physik. Grundbegriffe der Mechanik. Wärmelehre. Magnetismus und Elektrizität. besonders Galvanismus. 3 St. Riese(im Winter Scheibe).

Chemie. Erweiterter Lehrgang der anorganischen Chemie. 3 St. Gagelmann.

zeichnen. Zeichnen und Aquarellieren nach natürlichen Gegenständen, Pflanzen, ausgestopften Vögeln und ganzen Stilleben. Im Sommer Zeichnen und Malen außerhalb des Zeichensaals: Freie perspektivische Auffassungen in Zimmern, auf Gängen und Straßen. Gedächtnisübungen. 2 St. Teuffert.