Jahrgang 
1903
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1002. 4. Novbr. Herr Oberlehrer Dr. Oskar Werner in Wahlstatt ist durch Magistrats- beschluss vom 27. September 1902, bestätigt vom Kgl. Provinzial- Schulkollegium unter dem 23. Oktober 1902. vom 1. April 1903 ab zum Oberlehrer, zunächst in Verwendung an der Sachsenhäuser Realschule, erwählt worden.

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Novbr. Herr Oberlehrer Dr. Karl Wörner in Mettmann ist durch Magistrats- beschluss vom 27. September 1902, bestätigt vom Kgl. Provinzial- Schulkollegium unter dem 17. November 1902, vom 1. April 1902 ab zum Oberlehrer, zunächst in Verwendung an der Sachsenhäuser Realschule, erwählt worden.

8. 1902. 25.

9. 1903. 1. Januar. Herr Oskar Wenderoth ist durch Magistratsbeschluss vom 16. Dezbr. 1902. bestätigt vom Königl. Provinzial-Schulkollegium unter dem 3. Januar 1903. vom 1. April 1903 ab zum Oberlehrer, zunächst in Verwendung an der Sachsenhäuser Realschule, ernannt worden.

10. 1003. 4. März. Das Kuratorium teilt mit, dass der Erweiterungsbau der Sachsenhäuser Realschule nach Vorentwurf C auszuführen und das Hochbauamt mit Ausarbeitung der Baupläne nebst Kostenanschlag beauftragt Sei.

III. Chronik.

Mit dem Beginn des laufenden Schuljahres, das am 7. April seinen Anfang nahm, wurde der bisherige wissenschaftliche Hülfslehrer Herr Ernst Schimmelpfeng als Ober- lehrer angestellt, gleichzeitig Wurden die Herren Otto Sachse und Dr. Theodor Schenk., ersterer als Oberlehrer, letzterer als wissenschaftlicher Hülfslehrer(S. Progr. 1902 S. 21) in ihr Amt eingeführt. Herr Teuffert. der noch bis zu den Sommerferien zum Besuche der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf beurlaubt War und dessen Vertretung in dankens- werter Weise Herr Resch von der Annaschule weiter übernommen hatte, wurde vom 1. Juli ab definitiv an die Sachsenhäâuser Realschule versetzt. Der wissenschaftliche Hülfslehrer Herr Dr. Hermann Haase, der Ostern 1902 Sein Probejahr vollendet hatte, Wurde vom 1. Oktober ab zum Oberlehrer ernannt.

Die definitiv angestellten Herren berichten über ihre Personalien folgendes:

Ernst Karl Schimmelpfeng, evangel. Konfession, wurde am 1. Sept. 1873 zu Solz bei Bebra als Sohn des Pfarrers Wilh. Schimmelpfeng geboren. Er besuchte das Pro- gymnasium zu Eschwege, später das Gymnasium zu Göttingen, wo er Ostern 1891 die Reife- prüfung ablegte. Auf den Universitäten zu Tübingen und Marhurg studierte er hierauf Deutsch, Geographie, Geschichte, Französisch und Lateinisch und bestand im Sommer 1397 zu Mar- burg das Staatsexamen. Während des Studiums erwarb er zu Berlin die Berechtigung, Turnunterricht zu erteilen. Das Seminarjahr wurde von Herbst 1897 bis Herbst 1898 in Weilburg, das Probejahr von Herbst 1898 bis Herbst 1800 an der Wöhlerschule zu Frank- furt a. M. abgelegt. Hierauf verbrachte er ein Jahr als Hauslehrer in England und auf

Reisen, war von Herbst bis Weihnachten 1900 am Realgymnasium in Wiesbaden als Hülfs-