In Gemeinschaft mit dem Jugendamt und der Kommission der Jüdischen Kinder- fürsorge wurden 35 Kinder in Erholungsheime geschickt.
Am orthopädischen Turnen nahmen 7 Knaben und 11 Mädchen teil(siehe Seite 27).
Befreiungen vom Turnen in 25 Fällen, vom Zeichnen in 5 Fällen, von Nadelarbeit in 3 Fallen, vom Singen in 4 Fällen wurden schulärztlicherseits bewilligt. Wegen grösserer Erkrankungsziffern war eine Schliessung von Klassen nicht notwendig. Die allgemeine Beaufsichtigung der Schulhygiene des gesamten Schulwerks gab zu keinen besonderen Massnahmen Veranlassung.
Am 18. März fand eine amtliche Revision der Schulräume durch den Kreis-Medi-
zinalrat Dr. Ascher statt. Dr. Franz Wolf.
0) Beruifsberatung 1928/29.
Die Berufsberatung im vergangenen Schuljahr hat sich darauf beschränken müssen, im Unterricht der betr. Klassen(vor allem UII und Frauenschule) wieder- holte Besprechungen über allgemeine Berufsprobleme zu veranstalten. Ferner wurden in mehreren Einzelfällen Ratschläge erteilt und Auskünfte an die Berufs- beratungsstellen gegeben. Auch im„Gesamtunterricht“ wurde über Berufswahl und Berufsberatung gesprochen.
p) Zahl der Schüler im Alumnat.
In der Flersheim- und Sichelstiftung wohnten 10 Schüler des Reformrealgymnasiums,
6 Schüler der Volksschule.
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