Jahrgang 
1929
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Vereinsmeister wurden bei den Knaben: 100-Meter-Lauf: F. Abramson 12.4 Sekunden: 400-Meter-Lauf: F. Lehmann 60.4 Sekunden; Weitsprung mit Anlauf: M. Kahn 5.55 Meter:; Hochsprung: K. Schaumberger 1.28 Meter: Stabhochsprung: B. Sundheimer 2.05 Meter: Kugelstoßien: M. Kahn 19.52 Meter: Diskuswerfen: M. Kahn 25.60 Meter: Speerwerfen: M. Kahn 28.20 Meter:

bei den Mädchen: 75-Meter-Lauf: S. Herzberg 11.2 Sekunden; Weitsprung: M. Grumbacher 4.46 Meter:; Hochsprung: M. Grumbacher 1.26 Meter; Ballweitwurf: M. Grumbacher 55.75 Meter: Kugelstoßten: S. Herzberg 8.05 Meter.

Die Staffel gewannen im Reformrealgymnasium die OII, U IIb., O IIIb und IV;

im Lyzeum die O Sa. U 5b und 4.

1) Aufgabenfreier Nachmittag. Aufgabenfreier Nachmittag ist der Freitag nachmittag(im Sommerhalbjahr den Turnspielen vorbehalten).

m) Wanderungen. Soweit es das Wetter erlaubte, wurden die monatlichen Wanderungen durch- geführt. Auch Ferienwanderungen haben stattgefunden. Aufterdem unternahmen verschiedene Mitglieder des Kollegiums an mehreren Sonntagen Wanderungen mit Schülern und Schülerinnen in die nähere Umgebung Frankfurts.

Bericht über die Ferienwanderung der U II an den Bodensee. Leitung: Studienassessor Sundheimer.

Die Wanderung fand in der Zeit vom 3. bis 15. Juli statt. Sie begann in Singen am Hohentwiel und berührte u. a. folgende Punkte: Schaffhausen, Insel Reichenau, Ueberlingen, Insel Mainau. Unteruhldingen, Meersburg, Priedrichshafen, Kreßfibronn, Wasserburg, Bad Schachen. Lindau, Bregenz, Rorschach, St. Gallen, Konstanz. Einen besonders starken Eindruck hinterließen die Besichtigung der Maggiwerke in Singen, die Besteigung des Hohentwiel und der Felsen im Rheinfall bei Schaffhausen. die tropische Panzenwelt auf der Insel Mainau, die Pfahlbauten in Unteruhldingen, Schloß Meersburg(der Sitz der Annette v. Droste-Hülshoff), die Besichtigung der Zeppelin- werft in Friedrichshafen und des neuerbauten Zeppelin am Tag seiner Taufe, die Hafeneinfahrt von Lindau und der Pfänder bei Bregenz mit der Pfänder-Schwebe- bahn. Im ganzen nahmen acht Schüler an der Wanderung teil. Der Gesundheitszu- stand war trotz der auftergewöhnlich groſien Hitze durchweg gut.

Ueber die Jugendherbergen schrieb einer der Teilnehmer(Heinz Bier) in einem Hausaufsatz folgendes:Fast alle von uns hatten noch keine Jugendherbergen ge- sehen, und so waren wir alle gespannt, diese leider so oft zu Unrecht verleumdeten Quartiere zu schen. Aber unsere Erwartung wurde auf eine ziemlich harte Probe ge- stellt. Mußten wir doch erst gute 20 Minuten laufen, ehe wir dieses von außten sehr sauber aussehende, freundliche Haus zu schen bekamen. Wie würde es von innen

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