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1b. Katholische Religionslehre: 2 St.(Vereinigt mit Klasse 1). Die katho- lische Lehre von dem Glauben und dem Gebete nach dem kleinen Diözesankatechismus.— Biblische Geschichte: Erzählungen nach der kurzen Geschichte von Knecht: Die Geschichte des Neuen Testamentes nach den Zeiten des Kirchenjahres. Wichtige Gebete. Beul. 2. Deutsch: 8 St. Lesen aus dem Lesebuch von Bangert für Octava mit be- sonderer Berücksichtigung des lautreinen und sinngemäßen Lesens. Wort- und Inhalts- erklärung. Sprech- und Leseübungen, verbunden mit Übungen im Wiedererzählen des Ge- lesenen.— Auswendiglernen kleiner Gedichte. Besprechung der Hölzelschen Wandbilder: Frühling, Sommer, Herbst, Winter u. s. w. Ubungen im Rechtschreiben(Silbentrennung, ähnlich klingende Anfangs- und Endkonsonanten, Dehnung, Schärfung, Ableitung und Zu- sammensetzung). Unterscheidung von Dingwort, Eigenschaftswort und Zeitwart. 2a: Müller, 2b: Beul. 3. Rechnen: 5 St. Die vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreis von 1 bis 100. Zahlreiche angewandte und kombinierte Aufgaben; leichtere Aufgaben und Wiederholung der im Zahlenkreis 1— 100 vorgekommenen Aufgaben in den einzelnen Hunderten. 2a: Müller, 2b: Beul.
4. Schreiben: 3 St. Das kleine und große Alphabet in deutscher Schrift in
stufenmäßiger Folge nach Vorschrift des Lehrers. 2a: Müller, 2b: Beul. 5. Singen: 1 St. Lieder aus dem Anschauungskreise des Kindes. Bekannte und leichte Volkslieder. 2a: Müller, 2b: Beul.
6. Turnen: 2 St. Leichte Frei-, Ordnungs- und Geräteübungen; Spiele. 2a: Müller, 2b: Beul.
Klasse 1.
Klassenlehrer in la: Oppermann, in 1b: Holz.
la. Evangelische Religionslehre: 2 St. Biblische Geschichten: Wiederholung und Ergänzung nach Wilh. Bangert„Biblische Geschichten für die Vorschule höherer Lehr- anstalten“.— Besprechung der kirchlichen Feste. Lernen von Bibelsprüchen, Gebeten und einzelnen Liederstrophen. la: Bilger, 1b: Holz.
1b. Katholische Religionslehre: 2 St.(Vereinigt mit Klasse 2).
2. Deutsch: 10 St. UÜbungen im Lesen und Erzählen unter genauer Berück- sichtigung der Wort- und Sacherklärung. Besprechung einiger Hölzelscher Wandbilder(Ge- birge, Bauernhof, Stadt, Wald), der Monatsbilder im Lesebuch, besonders aber sprachliche Darstellung— mündlich und schriftlich— von Ereignissen aus dem täglichen Leben(Das Turnfest; Was wir an der Trambahn beobachten; Der erste Schnee; Wie wir einen Schnee- mann bauten; Eine Einladung zum Geburtstage; Der große Schneefall; Das Hochwasser etc.). Ubungen im klaren Erfassen und Wiedergeben des gesprochenen Wortes. Phonetische Ubungen im Anschluß an Viétors Lauttafel. Auswendiglernen von Gedichten. Orthographische UÜbungen im Anschluß an die Tafel deutscher Lautzeichen von Schnell. Rechtschreiben, zahl- reiche Diktate. Deklination des Substantivs mit dem bestimmten und unbestimmten Artikel, mit einem Adjektiv und dem Artikel, mit einem adjektivischen Pronomen. Konjugation des Verbs im Indikativ, Aktiv und Passiv. Der Imperativ, das Partizip Präsens. Steigerung des Adjektivs. Der einfache Satz. Leichtere Satzbilder. la: Oppermann, 1b: Holz.
3. Rechnen: 5 St. Die vier Grundrechnungsarten einzeln und in Verbindung unter-
einander, mündlich innerhalb des Zahlenkreises von 1— 1000, schriftlich im unbegrenzten Zahlenraum. Angewandte Aufgaben. la: Oppermann, 1b: Holz.
4. Schreiben: 3 St. Das deutsche und lateinische Alphabet in genetischer Reihen- folge der Formen; UÜbung im geläufigeren regelrechten Schreiben. la: Oppermann, 1b: Holz.


