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Ausführung.— Herr E. Grumbach stiftete einen silbernen Becher und zwei wertvolle Bücher als Preise für die drei besten Gedichte der Schüler der oberen Klassen.— Herr E. Hirsch- feld schenkte uns ein schönes Album zur Aufnahme von Lehrer- und Schülerphotographien, sowie eine Sammlung von Beschlägen für den Handfertigkeitsunterricht.— Herr Direktor Millar-Inglis aus Maidenhead-on-Thames sandte uns(wie in früheren Jahren) regelmäßig das jeden Monat erscheinende„Maidenhead College Magazine“.— W. Schneider(III) schenkte seiner Klasse einen feinen Mahagoni-Zeigestock.— W. Becker(IIi) überwies uns bei seinem Abgang nach Köln eine große Zahl gut erhaltener Schulbücher.— Der Verein„Jugendschutz“ in Berlin übersandte eine Anzahl Exemplare der Schrift„Wissenschaft und Sittlichkeit“ zur Verteilung an die Abiturienten.
VI. Stiftungen und Unterstützungen.
1. Witwen- und Waisenkasse.
Für die Witwen- und Waisenkasse der ordentlichen Lehrer der Musterschule, welche auch die von derselben abgezweigte„Elisabethenschule“ umfaßt, gingen ℳ 115.— ein.
2. Unterstützungen von Schülern.
Die Zinsen der Jubiläumsgabe, welche— im Betrage von ℳ 28 000— von alten Schülern und Freunden der Anstalt zur Hundertjahrfeier der Musterschule überreicht worden ist, sollen zur weiteren Ausbildung würdiger Abiturienten verwendet werden. Die Genehmigung der Satzungen durch Seine Majestät den Kaiser steht noch aus.
Schulgeldfreiheit nach Beschluß des Kuratoriums der höheren Schulen genossen im abgelaufenen Schuljahre 6 Schüler. Außerdem stellte ein hochherziger Geber für einen würdigen Schüler das Schulgeld im Betrage von 150 Mk. dauernd zur Verfügung.
3. Schulkasse.
Zur beliebigen Verwendung für Schule und Schüler gingen beim Direktor folgende Gaben ein: Von Herrn E. Wurmbach ℳ 10.—, von Herrn E. Rau ℳ 10, von Herrn E. Eicke ℳ 10.—, von Herrn K. Lüscher ℳ 10, von Frau F. Koch ℳ 10.—, von Herrn E. Scharff ℳ 10.—, von Herrn G. Kleinschmidt ℳ 500.—, von Herrn J. Speyer ℳ 50.—.(Autzerdem s. Sammlungen).
VII. Mitteilungen an die Eltern.
Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Herren Klassenlehrer die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Schüler rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres durch Anschlag auf dem Flur sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Auskünfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Herren Fachlehrern und Klassenlehrern in Verbindung zu treten.
Die Hefte unserer Schüler werden bis einschließlich Obersekunda in der ersten Woche des Monats den Eltern zur Unterschrift vorgelegt.
Die Eltern wollen dafür sorgen, daß die Schüler ihre Aufgaben gewissenhaft ausführen und alle häuslichen schriftlichen Arbeiten schön und sauber schreiben. Bei Vernachlässigungen bitten wir die Arbeiten durchzustreichen und sofort nochmals anfertigen zu lassen. Bei Arbeitsproben ersuchen wir um genaue Angabe der Arbeitszeit, da wir nur auf diesem Wege feststellen können, ob etwa hier und da Uberbürdung vorliegt.


