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Dr. J. J. Rein in Bonn und Alfr. Walter. Herr Bildhauer A. Wenzel stiftete die Büste des her- vorragenden Musterschullehrers W. H. Ackermann, die unter Mitwirkung des Herrn Professor Donner-v. Richter(eines alten Schülers von Ackermann) entstanden ist. Der Turn- und Fecht- klub: Die Büste Jahns, des Freundes von Ackermann für die Turnhalle. Ferner stiftete Herr A. Ackermann(in Firma Teubner-Ackermann, Leipzig) ein Bild: W. H. Ackermann bekränzt— als Offizier im Lützowschen Freicorps— seinen am 26. August 1813 gefallenen Freund Theodor Körner in Gegenwart von Major Lützow, Turnvater Jahn u. a. Herr Professor Donner-von Richter: Die Lützower an der Leiche Theodor Körners, und Lucas Cranach wirbt für Luther um Katharina v. Bora. Freiherr Waldemar v. Günderrode: Das Bild des Begründers der Muster- schule: Friedrich Maximilian v. Günderrode, Stadtschultheis zu Frankfurt a. M. Herr Ernst Scharff: Das Bild des ersten Direktors der Musterschule: Fr. Vertraug. Klitscher. Herr Direktor O. Cornill verschiedene Zeichnungen: Erinnerungen an die Musterschule, sowie eine Anzahl selbst- gefertigter Karten. Herr Dr. Oppel widmete der Schule als Festgabe die im Verlage von F. B. Auffarth erschienenen„Bilder aus der alten Musterschule“ und überwies ihr ca. 40 Nummern seiner Anschauungsmittel. Nach seinem kurz nach dem Jubiläum erfolgten Ableben ließ uns seine Tochter Fräulein Agnes Oppel, alle noch vorhandenen Anschauungsmittel mit Anschauungs- schrank und seine zahlreichen Schriften zugehen. Herr Rektor Gg. Lang erfreute uns durch sein für die Jubelfeier abgefaßtes Festspiel:„Erscheine, erster Oberlehrer“! Herr E. Padjera widmete uns„Jugenderinnerungen aus der Musterschule“. Herr J. Kaufmann stiftete zur Hundertjahrfeier zwei Erinnerungsmedaillen. Herr E. Grumbach: 500 Exemplare des Jubiläumsfestspiels von Gg. Lang, die an sämtliche Schüler und die Schülerinnen der Elisabethenschule, die beim Fest- spiele mitgewirkt hatten, verteilt wurden, ferner einige wertvolle Bücher als Preise für Gedichte der Schüler der oberen Klassen, und 15 Exemplare von Dr. Oppels„Bilder aus der alten Muster- schule“, die mit 50 weiteren von Herrn K. Auffarth geschenkten Exemplaren desselben Buches Schülern der Anstalt übergeben wurden. Frau M. Bansa stiftete zur Jubelfeier einen Lorbeer- baum mit einem goldenen Lorbeerkranz, dessen Schleife folgender Spruch ziert:„Das größte Liebeswerk, das Menschen ist verliehen, ist andere zur ew'gen Lieb' erziehen!“ Herr Garten- direktor Siesmayer erfreute uns durch eine prächtige Ausschmückung der Schule während des Jubelfestes. H. Sturm(Ii) schenkte der Anstalt eine Vergrößerung des Oppelbildes. Herr H. Kißner überwies uns eine große Sammlung von Siegelabdrücken. Herr Gustav Stofferan den Abzug einer Originalplatte aus dem Prinzenbau des Schlosses Lich in Ober- hessen: Israel v. Meckenem Westf. Schule um 1460. Herr R. Schellenberg: 2 Heliogravüren Böcklins: a) Das Schloß am Meer, b) Der heilige Hain. Herr J. Sauerbach: Bildnis Kaiser Wilhelms I. Herr Bauinspektor Reinicke: Große Photographie der Musterschule. Die Liebig- Realschule in Bockenheim: Selbstbildnis von Albrecht Dürer. Durch geschmackvoll ausge- führte Glückwunschadressen erfreuten uns: Das Wöhler-Realgymnasium, das Philanthropin, die Oberrealschule in Cassel, das Königl. Realgymnasium in Wiesbaden, das Reform-Real- gymnasium in Deutsch-Wilmersdorf bei Berlin, die Universität Marburg, die pädagogische Sektion der neophilologischen Gesellschaft der Universität St. Petersburg, auf deren Anregung
dem Direktor von Sr. Maj. dem Kaiser von Rußland der Stanislausorden II. Klasse verliehen wurde.
VII. Mitteilungen an die Eltern.
Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämt- liche Lehrer der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger An- meldung von seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Herren Klassenlehrer die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Schüler rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres, durch Anschlag


