Jahrgang 
1930
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e. Befreiungen von einzelnen Unterrichtsfächern.

Von BReligion: 6. Vom Turnen: auf ärztl. Zeugnis: 9. Vom Spielnachmittag: a) auf ärztl. Zeugnis: 9; b) aus anderen Gründen: 21. f. Der wahlfreie Unterricht.

Am Nadelarbeitsunterricht der Unter- sekunden nahmen im Sommerhalbjahre 21,

Befreiungen vom technischen Unterricht aus gesundheitlichen Gründen erfolgen nur auf das Zeugnis der Stadtärztin Frau Dr. Blum.(Sprechstunden: Montag und Mitt- woch von 8 12 Uhr).

im Winterhalbjahre 18 Schülerinnen teil.

g. Selbstverwaltung und Berufsberatung.

In jeder Klasse wurde eine Vertrauens- schülerin gewählt; als Ordnerinnen wech- selten die Schülerinnen der Klasse ab.

In Fragen der Berufsberatung standen der Direktor und die Mitglieder des Kolle- giums den Schülerinnen und den Eltern gerne zur Seite; Studienrat Völke hat sich die Berufsberatung zur besonderen Auf- gabe gemacht.

h. Aufgabenfreier Nachmittag.

Jede Klasse hat einen aufgabenfreien Nachmittag, an dem die Spielstunden statt- finden.

i. Wanderungen und Sport.

Die monatlichen Wanderungen wurden, soweit die Witterung es erlaubte, von allen Klassen durchgeführt. Auf den unteren Klassen wurden im allgemeinen Halbtags- wanderungen, auf den mittleren Klassen Ganztagsausflüge unternommen. Im allge- meinen waren die Wanderungen von schönem Wetter begünstigt.

Am 12. Juni fand eine Rheinfahrt der gesamten Anstalt statt. Die Fahrt ging von Mainz nach Bacharach; dort wurden das Städtchen und die Jugendherberge be-

k. Schülerinnenheim.

Ein eigenes Landheim besitzt die An- stalt nicht. Im vergangenen Jahre ver- brachten die Klassen UIIa und UIIb un- ter der Führung der Studienrätinnen Dr. Biebricher und Kleimenhagen je 2 Wochen

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Die Berufsberaterin Frau Klüssendorf vom Berufsamt Frankfurt a. M. steht den Ratsuchenden in ihren wöchentlichen Sprechstunden im hiesigen Arbeitsamt zur Verfügung. Im November 1929 hielt sie im Gebäude der Anstalt an 2 Tagen Sprech- stunden für Berufsberatung. 95 Prozent der abgehenden Schülerinnen machten davon Gebrauch.

sichtigt. Die Heimfahrt erfolgte wiederum zu Schiff. Eine Musikkapelle verschönte den Tag mit Liedern und Tänzen. Das Wetter war vorzüglich.

Am 1. Oktober unternahm die O III b unter Führung des Studienrats Meinekat und der Schulamtsbewerberin Appel eine Wanderfahrt nach Heidelberg. 20 Schüle- rinnen der UIIa und UIIb fuhren wäh- rend der Herbstferien nach Weimar und Eisenach; Führerin war Studienrätin Bie- bricher. Es waren unvergeßlich schöne Tage.

in der Jugendherberge Burg Breuberg i. Odenwald. Die Erfahrungen dieses Auf- enthaltes sind wiederum außerordentlich günstig gewesen.