Jahrgang 
1930
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steht im städt. Strandbad den Mädchen- schulen kein eigener Nachmittag zur Ver- fügung. Die Befreiung von den Spielnach- mittagen liegt in der Hand des Schulleiters; für die Befreiung kommen in Betracht: 1.

schulärztliche Befürwortung: 2. körperliche Gebrechen; 3. übermäßiger Zeitverlust durch die Teilnahme; 4. weiter Schulweg; 5. längerer Schulweg durch unbebautes Gelände in der Dunkelheit.

B. Bericht über die Lehrerinnen und Lehrer.

Die Wahl der Studienassessorin Dr. Anna Nagel zur Studienrätin wurde am 9. April 1929, die Wahl der Studienasses- sorin Dr. Elisabeth Saling zur Studien- rätin am 17. April 1929 vom Provinzial- schulkollegium bestätigt.

Frl. Wintzer war vom 8. Mai bis zu den

Sommerferien wegen einer schweren Er- krankung beurlaubt. Vom 29. Mai ab

wurde sie durch die Schulamtsbewerberin Bergweiler vertreten.

Im Laufe des Sommers erkrankte die Oberschullehrerin Emma Heyter schwer; sie wurde vom 19. August 1929 bis zum Ende des Schuljahres von der technischen Schulamtsbewerberin Martha Appel ver- treten.

In Vertretung der beurlaubten Schul- amtsbewerberin Gertrud Uhlenhuth unter- richtete ab 17. August zuerst die Schul- amtsbewerberin Frl. Uihlein(bis 31. 8.),

dann die Schulamtsbewerberin Gertrud Nölker. In Vertretung der erkrankten Ober-

schullehrerin Anna Bergmann unterrichtete

vom 16. August ab bis 15. November die Schulamtsbewerberin Elisabeth Meurer.

Am 30. Dezember 1929 wählte der Ma- gistrat die techn. Hilfslehrerin Maria Krause zur Oberschullehrerin mit Wirkung ab 1. 12. 29. Die Bestätigung ihrer Wahl durch das Provinzialschulkollegium er-

folgte am 22. Februar 1930.

Am 22. schwerem Leiden lehrerin

Emma Heyter.

Seit 1. April 1918 hat sie in un- ermüdlicher Pflichttreue an der Anstalt gewirkt. Ihren Schülerin- nen war sie eine liebe Freundin,

März 1930 starb nach die Oberschul-

ihren Kollegen eine hochge- schätzte Mitarbeiterin. Ihr An-

denken wird in Ehren gehalten werden.