Jahrgang 
1929
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I17. VIII Besuch der Aquarien- und Terrarien-Ausstellung.

22. VIII. Kinovortrag:Zum Schneegipfel Afrikas.

15. IX Verbunden mit dem Schulfest(vgl. S. 10) wird die Jahnfeier(150 Wiederkehr seines Geburtstages) begangen.

10. X. Studienrat Dr. Semiller scheidet aus dem Kollegium aus; er geht als Professor an die Pädagogische Akademie nach Bonn. Kaplan Laufer ist nach Fulda versetzt. Sie haben sich beide bei den Schülern große Beliebtheit erworben und waren im Kollegium fest verwurzelt. Wir wünschen ihnen für ihre fernere Tätigkeit alles Gute.

Studienrat Boerma beginnt seine Tätigkeit an der Schule-(Vgl. S. 15).

23. X. Herr Vizepräsident Dr. Sondag und Herr Oberschulrat Professor Dr. Zühlke besichtigen die Anstalt.

26. X. Studienrat Dr. Lücker führt 10 Quintaner in Darmstadt im neusprachlichen Unterricht bei einem Lehrgang vor.

20. X- 3. XI. Erdkundlicher Lehrgang an der Anstalt.

I. XI. Zeppelin-Feier im Festsaal anläßlich der glücklichen Ankunft desGraf Zeppelin.

16. XI. Vortrag des Herrn J. W. E. Sommer über seine persische Reise.

24. XI. Schubertfeier,(Vgl. S. 22) Ansprache: Studienrat Dr. Gennrich.

253. XII. Weihnachtsfeier(Vgl. S. 22).

25. II.- 2. III. 20 Kälteferien wegen Kohlenmangels.

3. III. Der Magistrat verleiht dem Oberstudienrat Dr. Bothe zur Vollendung seines 60. Lebensjahres die Ehrenplakette der Stadt wegen seiner erfolgreichen historischen Forschungen und wegen seiner Arbeit als Geschichtsschreiber der Stadt Frankfurt a. M.

4. u. 5. III. Mündliche Reifeprüfung unter Vorsitz des Direktors.

15. III. Abiturientenentlassung.

20.- 22. III. Mündliche Reifeprüfung der Nichtschüler unter Vorsitz des Herrn Oberschulrat Professor Dr. Zühlke.

27. III. Schlußfeier. Mit ihr wird die wegen Krankheit des Redners verschobene Lessingfeier verbunden. Es spricht St. Ass. Dr. Löwenthal. Es scheiden aus: St. Ass. Lorenz und Weidenbusch. Die Schule dankt ihnen für ihre Tätigkeit und wünscht ihnen alles Gute

VII. Die wichtigsten Erlasse und Verfügungen.

21. IV. 28. PSK. Uber Schulzucht und Schulstrafen. 5. V. PSK. UIber die Vereidigung der Beamten und Lehrer auf die preußische Verfassung. 28. VI. PSK. IIber die Behandlung von Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen. 10. VII. PSK. Uber die Jahresarbeiten. 21. VIII. PSK. Betr. Aufnahme- und Prüfungsbestimmungen für die höheren Schulen. 10. I. 20 PSK Anregungen zur Aufstellung der Jahrespläne.

23. II. PSK. Uber Förderung der Jugendpflege.

VIII. Mitteilungen an die Eltern.

Die Schule kann ihre unterrichtlichen und erzieherischen Aufgaben nur dann erfüllen, wenn die Eltern der Schüler mit den Lehrern ihrer Söhne, besonders mit dem Klassenleiter, stets Fühlung nehmen. Die zu diesem Zwecke eingerichteten Sprechstunden werden verhältnismäßig zu wenig besucht. Erst wenn der Lehrer durch solche Besprechungen darüber aufgeklärt wird, wie und unter welchen Verhältnissen der Schüler seine häuslichen Arbeiten anfertigt, ob und in welchem Mafße er zu anderen Leistungen herangezogen, ob er durch irgendwelche äußeren Einflüsse abgelenkt und von der Erfüllung der Forderungen, die die Schule an ihn stellt, abgehalten wird, usw., kann er den Schüler richtig beurteilen. Auch wird man durch solche Unterhaltungen am besten ein Bild von der seelischen Verfassung des Schülers gewinnen, wird erfahren, wohin es ihn in seiner Freizeit hauptsächlich zieht, wofür er eine ausgesprochene Neigung hat, und wird sich demgemäß ihm gegenüber ein- stellen können. Ich bitte von den Sprechstunden und den Klassenelternabenden einen ausgiebigeren Gebrauch zu machen. Es ist aber notwendig, daß vor dem Besuch der Sprechstunde der betreffende Eehrer benachrichtigt wird, damit er mit den anderen Fachlehrern Rücksprache nehmen kann. Die Sprechstunden des Direktors sind im Sommer von 11 12, im Winter von 12 1 Uhr, außer am Mittwoch und Samstag, die der einzelnen Lehrer werden den Schülern bekanntgegeben, stehen auch