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UI: Kirchentonarten. Choral. Geistliches und weltliches Volkslied. Suite. Sonate, Sym⸗ phonie und verwandte Pormen. Besprechung einer Beethoven=⸗Symphonie.
OI: Der notwendige Stoff aus den Gebieten der vorhergehenden Klassen. Die Ent- wicklung der Oper. Eingehende Besprechung des„Ringes“ von Richard Wagner. Die Entwidklung des Orchesters und der Symphonie.(Mannheimer Schule, Stamitz usw.)
In allen Klassen wurden ein- und mehrstimmige Lieder gesungen. Hierzu kamen in den Oberklassen noch drei⸗- und mehrstimmige Kanons und Männer⸗ chöre von Haydn, Mozart und Schubert, außerdem in allen Klassen Motivbildungen und Musikdiktate.
In der Orchesterstunde wurde besonders die Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts gepflegt[(Stamitz, Reichhardt etc.), ebenso von Schubert und Schumann.
Z. Turnen und Spielen.
Das pflichtmäßige Spielen fand nach Möglichkeit im Freien statt, doch mußte es leider mehrfach auf die engen Schulhöfe und in die Turnhalle verlegt werden, da der Sroße Spielplatemangel unserer Stadtgegend noch immer nicht behoben ist. Wir hoffen, daß dies im Anschluß an die Niddaregulierung geschehen wird.
Die turnerischen Leistungen am Geräãt sind wohl im ganzen gegen frühere Zeiten zurückgegangen, das liegt an der Einschränkung des Turnunterrichts auf 2 Stunden, die im Sommer zum größten Teil für Leichtathletik und Körperschule verwendet werden müssen. Dagegen dürfte die durchschnittliche, körperliche All⸗ gemeinausbildung aller Schüler sich gegen früher gehoben haben.
4. Schwimmen.
Im Sommer 1927 beteiligten sich 04 Schüler am freiwilligen Baden und Schwimmen im Main bei Mosler. Davon erlernten das Schwimmen eine stattliche Reihe unter Anleitung des aufsichtführenden Studien-Assessors Meyer-Kredell, unter ihnen er- freulicherweise mehrere Schüler der Oberklassen.
Am freiwilligen Schwimmen im städtischen Schwimmbad nahmen während des Winterhalbjahres 76 Schüler aus den Klassen U III bis OI teil, 43 davon schwammen alle 14 Tage, die übrigen 33 jede Woche. Die Aufsicht führten Studien- rat Dr. Cron und Studienrat Dr. Herzfeld.
Auch in diesem Schuljahr beteiligten sich einige Schüler der O IlIb an dem Schwimmen der freiwilligen Schwimmabteilung, andere bildeten ihre Fähigkeiten selbständig weiter fort. Am Ende des Schuljahres baten die Schüler, ein Leistungs- schwimmen im städtischen Schwimmbad abzuhalten. Dabei schwammen:
eine Stunde: Habermann, Hoffmann, Hugo, Lange, Midk, Schomann.
3/4„ Ibert, Kirchner,(Hans.)
Es ist aus dem vorigen Jahre nachzutragen, daß auch die Schüler Theis, Wenderoth, Wilberz als Schüler der U IIlb eine Stunde geschwommen haben. Von den 28 Schülern der O IIlIb haben bisher 20 Schüler ununterbrochen eine Stunde geschwommen, worüber ihnen von der Schule UIrkunden ausgestellt wurden.
Môge das Beispiel der O IIIlb den anderen Klassen zur Nacheiferung dienen!
S. Rudern. Leiter: Studienrat Dr. Baumann(Schillerschule).
Am Schülerrudern beim Frankfurter Ruderverein beteiligten sich 52 Schüler der Oberklassen. Neben den wöchentlichen Ulebungsfahrten wurden mehrere Sonn- tagsfahrten nach Offenbach, Rumpenheim, Hanau und Höchst unternommen. An der Schülerpfingstfahrt, die von Gemünden über Wertheim, Niltenberg und Aschaffen- burg nach Prankfurt führte, beteiligten sich 12 Schüler. Hervorzuheben ist auch die Tagesfahrt der O la mit Herrn Studienrat Wagner nach Kelsterbach am Main, die allen Teilnehmern viel Freude machte. Auf den Jugendregatten in Offenbach und Frankfurt waren:
W. Eichenauer O la X. Morawietz O la W. Mäüller O IIb K. Maurer UIb H. Zickler O la mehrfach siegreich.


