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Vertretung nicht zu erlangen ist. Herrn Religionslehrer Höchster und Herrn Mittelschullehrer Korff sind wir für die Hilfe, die sie uns freund- licher Weise geleistet haben, herzlich dankbar. Mai 1. Herr Oberlehrer Dr. Zeiger wird zu einer Studienreise von 3 Monaten nach Frankreich beurlaubt. Seine Vertretung übernehmen außer den Herren Oberlehrer Dr. Petry, Dr. Perdisch und Dr. Breuer(z. T. durch Tausch) Herr Probekandidat Dr. Bartenstein und Herr Lehrer Deniger, wofür wir diesen Herren sehr zu Dank verpflichtet sind. Mai 14.—18. Pfingstferien. Im Anschluß hieran erhält der Direktor einige Tage vorher und nachher Erholungsurlaub. Er wird in dankenswerter Weise in den Direktionsgeschäften von Herrn Professor Stelz vertreten. 20. Maiausflug sämtlicher Klassen. 28. Versammlung des Provinzialvereins in Wiesbaden, an der 8 Mitglieder des Kollegiums teilnehmen. Juni 15. Gedenktag für Kaiser Friedrich. „ 30. Feier zur Erinnerung an den Todestag der Königin Luise. Die Gedächtnis- rede hält Herr Oberlehrer Dr. Perdisch. Mai 19. von 12—1, Mai 21. von 11—1, Juni 3. nachm., Juni 4. von 12— 1, Juni 9. von 11, bezw. 12— 1, Juni 10. von 11, bezw. 12— 1: der Hitze wegen frei.
das Historische Museum zu Mainz. Juli 2. bis August 1. Sommerferien. „ 2. Herr Oberlehrer Dr. Bothe wird zum Professor ernannt.
August 2. Die Herren Oberlehrer Dr. Zeiger(nach erfolgreicher Beendigung seiner Studienreise) und Herr Mittelschullehrer Simon(nach erfreulicher Wieder- herstellung seiner Gesundheit) nehmen ihre Tätigkeit wieder auf.
Herr Oberlehrer Buschmeyer ist zu einer achtwöchigen UÜbung einberufen. Seine Vertretung übernimmt Herr Probekandidat Dr. Barten- stein.
Sept. 2. Sedanfeier. Trotz des schlechten Wetters unternahmen UII, OIII, UIIIa, IVa, IVb, Vb Ausflüge, die befriedigend verliefen. Die anderen Klassen blieben hier und wurden besonders auf die Bedeutung des Tages hingewiesen.
„ 7. Herrn Professor Dr. Bothe wird der Rang eines Rates 4. Klasse verliehen. „ 5.— 10. Herr Oberlehrer Dr. Sendler nimmt an einem zoologischen Fort- bildungskursus auf Norderney teil.
24. bis Oktober 10. Herbstferien.
30. Mit Schluß des Sommerhalbjahres vollendete Herr Icekler 25 Jahre treuen Wirkens an unserer Schule. Der Tag verging leider, ohne daß seiner besonders gedacht wurde. Herr Ickler schwieg in seiner Bescheidenheit, und mir entging das Datum zu meiner Betrübnis völlig. Um so mehr bin ich verpflichtet, ihm hier zu danken für seine unermüdliche Arbeits- und Pflichttreue. Er sorgt für seine Schüler nach besten Kräften und ist unermüdlich. Er hilft in der Schule, wo er helfen kann. Er ist eine Stütze unseres Handfertigkeitsunterrichts und hat lange Jahre seine beste Kraft für unsern Chorgesang eingesetzt. Er verpflichtet mich seit Jahren


