— 27—
meier OII b), b) Gebet von Heinrich Lersch(Ernst Klöß UII b), c) Volk in Trauer von Paul Richter (Wilhelm Heun O II b). Chor mit Schülerorchester: Opferlied von Ludwig van Beethoven. Nachruf (Direktor).— Den Lebenden. Schülerorchester: Ouvertüre zu„Die Weihe des Hauses“ von L. van Beethoven. Gedichtvorträge: a) An unsere Jungens! von Hans Prüwer(Werner Stern UIa), b) Dem deutschen Knaben von Paul Warncke(Helmut Appel UII a). Chor mit Klavierbegleitung: Gott, deine Güte reicht so weit von L. van Beethoven. Gedichtvorträge: a) Ich hatte einst ein schönes Vater- land von Johanna Wolff(Oskar Kampf UI b), b) Deutschland von Friedrich Lienhard(Eduard Löhr U Ia). Abschiedsworte des Abiturienten Hans Gölz. Schülerorchester: Marsch aus„Die Ruinen von Athen“ von L. van Beethoven. Entlassung der abgehenden Schüler durch den Direktor. Chor mit Schülerorchester: Deutschland, dir, mein Vaterland von Hans Heinrichs. Gemeinsamer Gesang: Großer Gott, wir loben dich.
9. April: Beginn der Ferien.
VII. AUS DEN VERFEOSUNSGEN DER BEHOSROEN.
A. Städtische Behörden.
29. Mai 1926: Der Magistrat hat mit der Gothaer Allgemeinen Versicherungsbank eine Schüler- unfallversicherung abgeschlossen, durch die sämtli che Schüler gegen alle Unfälle, die ihnen in der Zeit vom Verlassen der Wohnung zwecks Schulbesuches bis zur Rückkehr nach Hause zustoßen, versichert sind. Die Prämie beträgt für den Schüler
jährlich 0,35 RM.
2. September 1926: Als Ersatz für die zum 1. Oktober 1926 ausscheidende Kanazleisekretärin Fräulein König wird die Kanzleiassistentin Fräulein Griese l überwiesen.
24. September 1926: Die Stadt lehnt es grundsätzlich ab, eine Haftpflicht für Fahrraddiebstähle anzuerkennen. Die Abstellung von Fahrrädern in der Schule geschieht auf eigene Gefahr.
B. Staatliche Behörden.
Ministerial-Erlaß vom 290. Mai 1926: Schüler der Oberprima, die später eine Technische Hoch- schule besuchen wollen, sollen sich schon 6 Monate vor der Reifeprüfung bei der Hoch- schule, die sie besuchen wollen, unter Angabe der Fachrichtung nach den Richtlinien für die praktische Ausbildung erkundigen und sich rechtzeitig eine geeignete Praktikanten- stelle sichern. Für die Technische Hochschule Berlin ist diese Voranmeldung der Stu- dierenden an das Praktikantenamt der Technischen Hochschule, Charlottenburg II, Berlinerstraße 171, zu richten, für die Technischen Hochschulen Hannover und Aachen an das Praktikantenamt Dortmund, Brandenburgerstraße 1.
Ministerial-Erlaß vom 7. September 1926: Herr Studienrat Dr. Simon wird zum Mitgliede des Pädagogischen Prüfungsamtes der Provinz Hessen-Nassau ernannt.
Ministerial-Erlaß vom 1. November 1926:
Am 3. Mai 1927 werden in die staatlichen Pädagogischen Akademien je 50 Studierende neu aufgenommen, und zwar in Elbin g zur Ausbildung evangelischer Volks- schullehrer, in Kiel zur Ausbildung evangelischer Volksschullehrer und-lehrerinnen, in Bonn zur Ausbildung katholischer Volksschullehrer.
Der Bildungsgang ist zweijährig. Studiengebühren werden nicht erhoben. Unter gewissen


