Jahrgang 
1893
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Technischer Unterricht.

a. Der Turnunterricht

wurde für die 15 Klassen der Ober-Realschule in 13 Abteilungen erteilt, nämlich 1. II, I2, IIi(Böhm), 2. O. IIe(Leng), 3. M. II2(Oberlehrer Dr. Heuser), 4. 0. IIIi(Leng), 5. M. IIII(Leng). 6. 0. HII(Böhm), 7. M. IIE(Leng). 8. O. IV(Leng), 9. M. IV(Oberlehrer Dr. Heuser), 10. 0. V(Presber), 11. M. V(Leng), 12. VIa(Oberlehrer Dr. Spenz), 13. VIb(Presber). Dispensiert waren in diesen 13 Abteilungen bezw. 4, 1, 1,-, 3,, 2,, 1,,,,, 2u- sammen 12 Schüler. Jede Abteilung hatte wöchentlich 3 Turnstunden.

In der Vorschule bildete jede der 6 Klassen eine Turn-Abteilung für sich, die Klassen la, 1b, 2a, 2b wöchentlich in 2 ganzen, die Klassen 3a und 3 b in 2 halben Stunden. Den Turnunterricht erteilten die Herren Lack in la, Leimbach in 1b, Rack in 2a, Müller in 2b, Böhm in 3a, Leimbach in 3 b. Dispensationen waren keine erforderlich.

b. Der Gesangunterricht

wurde in den Klassen der Ober-Realschule von Herrn R. Müller erteilt. Die Klassen O. V, M. V, Vla und VIb bildeten je eine Sing-Abteilung für sich und hatten wöchentlich je 2 Singstunden. Die stimmbegabten Schüler der Klassen Quarta bis Prima bildeten, so weit sie nicht aus triftigem Grunde zu dispensieren waren, den Sing-Chor, welcher in 2 wöchentlichen Stunden in drei- und vierstimmigen Gesängen geübt wurde(unter Benutzung von Serings Chorbuch).

In den Vorschulklassen 1a, 1b, 2a und 2 b wurden wöchentlich je 2 halbe Stunden unter Leitung der Herren Leimbach(in 1a, 1b), Müller(in 2b), Rack(in 2a) zum Singen kleiner Lieder und zu gelegentlichen Stimmbildungs-UÜbungen verwendet. In 3a und 3 b wurden beim deutschen Unterricht gelegentlich kleine Lieder geübt.

II. Verfügungen der vorgesetzten Behörden.

29. Màrz 1892. Kuratorium übersendet Anweisung betr. die Umwandlung der Wechselcöten. 31. März 1892. Kuratorium teilt Verfügung des Königl. Provinzial-Schulkollegiums vom 21. März 1892 mit, wonach der Herr Minister dem Oberlehrer Dr. Lorey das PrädikatProfessor verliehen hat. 4. April 1892. Kuratorium übersendet die Bestallungsurkunde des ordentl. Lehrers Dr. Friedrich

Spenz zur Aushändigung. 4. April 1892. Kuratorium übersendet Abschrift der Bekanntmachung betr. Umwandlung der

Herbstcöten.

7. April 1892. Königl. Provinzial-Schulkollegium übersendet die neue Ferienordnung, welche an Stelle der bisherigen vom 25. April 1884 treten soll.

22. April 1892. Königl. Provinzial-Schulkollegium teilt mit, daſs der Herr Minister genehmigt hat, mit der Klingerschule eine Seminareinrichtung zu verbinden und deren Leitung dem Direktor zu üubertragen; die Oberlehrer Professor Dr. Lorey und Dr. Weiffenbach werden zu Lehrern an dem paàda- gogischen Seminar ernannt.

4. Mai 1892. Königl. Provinzial-Schulkollegium genehmigt die Vorschläge betr. Durchführung der neuen Lehrpläne mit Ausnahme derjenigen zum ev. Religionsunterrichte in den höheren Klassen.