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und Dorothea, repetiert Schillers Balladen.— Übungen im Disponieren. 3. St. 0 Ilz: Oberlehrer
Dr. Lorey. M. IE: Gottwerth..
Themata der Aufsätze: O. IE: 1. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. 2. Inhalt des ersten Teils des Nibe- lungenliedes(Klassenarbeit). 3. Inhalt des zweiten Teils des Nibelungenliedes. 4. Die Irrfahrten des Odysseus. 5. Weshalb lässt Athene den Telemach die Reise nach Pylos und Sparta unternehmen? 6. Der Apotheker in Goethes „Hermann und Dorothea.“ 7. Die Scenerie in Goethes„Hermann und Dorothea.“ 8. Inwiefern kann man Heinrich I. den Begründer des Deutschen Reiches nennen? 9. Der Ackerbau, die Wiege der Kultur(nach Schillers„Eleusisches Fest“).
M. II: 1. Wie kam das neue Deutsche Reich zu stande? 2 Die Singschule der Meistersinger zu Nürn- berg. 3. Wo die Banane wächst, herrscht meistens Despotie und geistige Stumpfheit— wo Schnee fällt, bürger- liche Freiheit. 4. Die Römer am Rhein und Main. 5. Der Ehrbegriff des Major von Tellheim(Probeaufsatz). 6. Die Könige von Preussen(Klassenarbeit). 7. Welche Umstände erleichterten es Ludwig XIV., seine Eroberungs- pläne auszuführen? 8. Der Kaiserbesuch in Frankfurt a. M. am 9. December 1889(Klassenarbeit). 9.„Maſs zu halten ist gut“ sagt Cheilon aus Lakedämon. 10. Die landwirtschaftlichen Verhältnisse in Frankreich vor der Revolution.
Französisch: Ploetz Schulgrammatik, L. 58— 70. Repetition aus früheren Pensen; wöchent- lich abwechselnd ein Extemporale oder Domestikum. Lektüre: Die Erzählungen und geschichtlichen Ab- schnitte aus L.üdecking II. 5 St. O. II: Prof. Dr. Fritsch. M. II=; Direktor Prof. Dr. Simon und Dr. Spenz..
Englisch: Sonnenburg, Grammatik, L. 23— 36. Repetition der gesamten Formenlehre, wöchentlich ein Extemporale oder Domestikum. Lektüre: Die Erzählungen und geschichtlichen Abschnitte aus Lüdecking I. 4. St. O. IIe: Prof. Dr. Fritsch. M. IIg: Dr. Spenz.
Geschichte und Geographie: Neuere Geschichte mit besonderer Betonung der preufſsischen Geschichte. Nach dem historischen Hilfsbuche von Herbst. Repetition der topischen und politischen Geographie der aufsereuropäischen Länder, nach Seydlitz kl. Schulgeographie. 3 St. O. II2: Prof. Dr. Fritsch. M. II Oberlehrer Dr. Lorey.
Mathematik: a) Geometrie: Berechnung der Seiten und des Flächeninhaltes regelmälſsiger Vielecke, Rektifikation und Quadratur des Kreises. Einiges aus der rechnenden Geometrie. Stereometrie, die Elemente der ebenen Trigonometrie. Kurzer Abriſs der mathematischen Geographie. Repetitionen und Konstruktionen. Aufgaben. b) Arithmetik: Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Arithmetische und geometrische Progressionen und die Grundformeln der Zinseszins- und Rentenrechnung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und Exponentialgleichungen. Repetitionen. Aufgaben. In beiden Fächern häusliche Arbeiten zur Korrektur und Extemporalien. Benutzt wurden Kamblys Elementar-Mathemetik, Bardeys Sammlung algebr. Aufgaben und Augusts Logarithmentafel. 5 St. Presber.
Physik: Propädeutischer Kursus über das gesamte Gebiet der Physik mit besonderer Berück- sichtigung der Naturerscheinungen. Jochmann und Hermes, Grundriſs der Experimentalphysik wurde benutzt. 4 St. Oberlehrer Dr. Brittner.
Naturbeschreibung: Bau und Leben des menschlichen Körpers mit Hinweis auf wichtige Punkte der Gesundheitspflege. Botanik: Das Wichtige aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, Kryptogamenkunde mit Hinweis auf die Bedeutung der Organismen für das menschlische Leben. Minera- logischer Vorkursus: Begriff von Mineralien, Gesteinen, Fossilien, von morphologischen, physikalischen, chemischen Eigenschaften der Mineralien; Krystallographie mit ausschlieſslicher Betrachtung der wich- tigeren Krystallformen. Die in der Natur vorkommenden Metalle. Schillings Grundriſs der Naturgeschichte


