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Grundlehren des Magnetismus und der Elektrizität und die einfachsten Gesetze aus der Akustik und der Optik. Fischer und Jochmann. 4 St. Rönnberg.
Mathematik. a. Stereometrie und Trigonometrie. Lage gerader Linien gegen Ebenen und von Ebenen zu einander. Berechnung der Oberfläche und des Rauminhalts der einfachen Körper. Winkelfunktionen. Trigonometrische Berechnung der Dreiecke. Kambly. 2 St. Dr. Portmann.
Aufgaben bei der Entlassungsprüfung:
1) Die Seiten eines Rechtecks zu berechnen, welches einem Kreise mit dem Radius r einbeschrieben ist und den Umfang s hat. I= 5, s= 28.
2) Ein schiefwinkeliges Dreieck, dessen Seiten a, b, c gegeben sind, dreht sich um seine grössere Seite a als Axe; wie gross ist die Oberfläche und der Rauminhalt des entstandenen Doppelkegels? a= 48 cm, b= 36 cm, c= 28 em.
3) Von einem Dreieck kennt man die Länge der den Winkel 5 halbierenden Transversale, die Winkel und a. Es sollen die Seiten a und c, sowie der Flächeninhalt des Dreiecks berechnet werden. tg= 10,2 m;+☚= 57⁰7 10“; ₰ a= 78 28⸗ 40. b. Algebra. Gleichungen vom 2. Grade mit einer Unbekannten. Vielseitige Ubung
in der Bildung von Gleichungen nach gegebenen Aufgaben. Logarithmen. UÜbungen im loga- rithmischen Rechnen. Schwierigere Aufgaben aus den Mischungsrechnungen. Bardey. 3 St. Dr. Portmann.
Zeichnen. Fortsetzung der vorhergehenden Übungen in vollständigeren und schwie- rigeren Ausführungen mit besonderer Berücksichtigung der Schattenlehre und des Kolorierens. Aufnahme von Körpern und Gegenständen nach der Natur. 2 St. Baruch.
Sekunda. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Portmann.
Hebräisch. Lektüre. Mit Prima. 4 St. Hirsch.
Talmud.(3. Talmud-Klasse): Tr. Pesachim 21a— 25b, 27a— 30b, 35a— 42a. 43a— 45 b. 4 St. Dr. Sulzbach.
Zweite Abteilung(2. Chaje-Adam-Klasse): Chaje-Adam Dav P und o mit Auswahl. 4 St. Dr. Fink.
Deutsch. Lektüre aus Paldamus V und Homers Odyssee in der Übersetzung von Voss, Buch V, VII, VIII, IX. Deklamation. Satz- und Interpunktionslehre. Metrik und Poetik. Monatliche Aufsätze und mündliche Stilübungen in der Klasse. 3 St. Weyl.
Französisch. Plötz, Schulgrammatik, Lektion 29— 35, 39— 55, mündlich und schrift- lich eingeübt. Repetition der unregelmässigen Verba. Wöchentlich abwechselnd Hausarbeiten, Extemporalien oder Diktate. Lektüre: die schwierigeren Stücke aus Lüdecking, Französisches Lesebuch I. Einige Gedichte auswendig gelernt. 4 St. Dr. Schwartze.
Englisch. Wiederholung des Pensums der Tertia. Gesenius Elementarbuch, Kap. 14— 24; ausserdem die Syntax des Verbs. Die UÜbungen mündlich und teilweise schriftlich übersetzt. Wöchentliche Exercitien, Extemporalien und Diktate. Mündliche Ubungen. Lektüre: die Lesestücke am Ende der Grammatik; im Winter ausserdem: Teile aus Scott, Tales of a Grandfather. Einige Gedichte auswendig gelernt. 4 St. Dr. Schwartze.


