5
10. Singen. 2 St. Gehör-, Treff-, Zähl- und Tonbildungsübungen. Pfleage der Aus- sprache und Atmung. Absingen. Hinweis auf Intervalle und Tonverbindungen. Musikalisches Diktat. Zwei- und dreistimmige Ubungen und Lieder. Aneignung bekannter Volkslieder. Buß.
Quinta.
Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Schweikart.
I. Religion. a) Evangelische. 2 St. Biblische Geschichten des neuen Testaments. I. und II. Hauptstück. Kirchenlieder und Sprüche. Fittig. b) Katholische. 2 St. Siehe Quarta. Lucas.
2. Deutsch. 4 St. a) Lesen von Prosastücken und Gedichien aus dem Lesebuch. Er— zählungen aus der alten Sage und Geschichte. Mündliches Nacherzählen. Vortrag gelernter Gedichte.
b) Grammatik: Der einfache und der erweiterie Satz. Das Wichtigste aus der Lehre vom zusammengesetzten Satz. Zeichensetzung. Wiederholung der Recht- schreibung auf Grund lautlicher Schulung.
c) Schriftliche Arbeiten(Ubungs- und Prüfungsarbeiten): Diktate, Aufstellung von Plänen nach Lesestücken, kleine Klassenaufsätze, grammalische Ubungen. Schwabe.
3. Eranzösischl. 6 St. a] Lese- und Ubungsstoff: Dubislav und Boek, Elementar- buch der franzõsischen Sprache, II. Teil, Lektion 1—29. Zusammenhängende Prosa- stücke, Gedichte und Satzreihen aus dem Anhang. Lautschulung nach Viétors Laut- tafel. Sprechübungen im Anschluß an die Lesestücke, die Anschauung und die Handlung. Nacherzählen nach pPlan und Stichwörtern. Vortrag gelernter Ge- dichte. Gesang von Liedern.
b) Grammatik: Die regelmäßigen Konjugationen. Häufig vorkommende unregel- mäßige Verbalformen. Haupt- und Eigenschaftswort, Teilungsartikel, Fürwörter, Zahlwörter, Veränderlichkeit der Partizipien.
c) Schriftliche Arbeiten(regelmäßige Ubungsarbeiten, gelegentliche Prüfungsar- beiten): Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Satzreihen, Umformungen, Fragen und Antworten, kleine Nacherzählungen, Ubersetzungen, grammatische Ubungen. Eggert.
4. Erdkunde. 2 St. Weitere Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere des deutschen Reiches. Entwerfen ein-— facher Karlenskizzen an der Wandtafel und in Heften. Schwabe.
5. Rechnen(einschließlich des vorbereitenden geometrischen Anschauungsunterrichts) 5 St. Teilbarkeit der Zahlen. Gemeine Brüche. Anwendungen der Bruchrechnung. Einfache Aufgaben aus der Schlußrechnung. Vorbereitung des Rechnens mit De- zimalbrüchen. Tägliche Ubungen im Kopfrechnen, regelmäßige Ubungsarbeiten, gelegentliche Prüfungsarbeiten.— Ubungen im Gebrauch von Zirke]l und Lineal. Schweikart.
6. Naturkunde. 2 St. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung gut charakte- risierter Pflanzenarlen und Gattungen an vorliegenden Exemplaren. Fußere Organe der Pflanzen. Blütenbiologie. Im Winter: Beschreibung, Bau und Lebensweise der Säugetiere und Vögel(1. Teil). Das Knochengerüst des Menschen. Schematische
Zeichnungen. Schweikart. 7. Schreiben. 2 St. Deutsche und lateinische Schrift. Arabische und römische Ziffern. Satzzeichen. Bubß.
8. Zeichnen. 2 St. Gedächtniszeichnen flacher Gegenstände von einfachen und schwierigeren Formen mit Kohle, Blei und Aquarelffarbe. Pinselübungen. Müller.
9. Singen. 2 St. Ubungen zur Bildung von Gehör und Stimme wie in Ouarta. Be- handlung der wichtigsten Tonarten. Zweistimmige Ubungen und Lieder. Buß.


