36 Wirtschafts- und II andelsgeographie. 2 St. England und seine Kolonien, Rußland und seine asiatischen Gebiete, Dänemark, Schweden und Norwegen, Spanien und Portugal, Italien, Amerika, insbes. die Union, Argentinien und Brasilien, Ostasien, insbes. China und Japan. Der Weltverkehr und seine Mittel(Zusammenfassung), ebenso die Welt- produktion der einzelnen Wirtschaftszweige. la Keuchel, Ib Oberbach.
Stenograbphie. 1 St. Uebungen in der Gabelsberger'schen Verkehrsschrift. Satzkürzung nach dem Lehrbuch von Prof. E. Ahnert. Diktate bis zu 120 Silben in der Minute.
Ia und Ib Brunner. Wahlfreier Unterricht.
Maschinenschreiben. 2 St. Anschlagübungen, Schreiben von Wörtern und Sätzen nach Diktat und Vorlagen Schnellschreibübungen nach Diktat, Abschreiben kauf- männischer Briefe und Formulare. Ausarbeitung von Briefen und Postkarten nach gegebenem Stenogramm, Beschreiben von Umschlägen, Herstellung von Durchschlägen. Anleitung zur Behandlung der Maschinen sowie zur Reinigung derselben. Jede Schülerin lernte mindestens je eine Maschine mit Umschaltung und Volltastatur kennen.
Ia Keuchel; Ib Oberbach.
II. Klasse. Klassenlehrer: IIa Keuchel, IIb Oberbach.
Deutsch. 2 St. Lesen von Lesestücken vermischten Inhalts aus Dr. L. Voigts Deutschem Lesebuch für Handelsschulen; Besprechung, Gliederung, mündliche und schriftliche Wiedergabe des Gelesenen. Orthographische und grammatische Belehrungen. Interpunktions- diktate. 4 Haus- und 4 Klassenaufsätze. IIa Köper, IIb Reichow.
Französisceh. 6 St. Einübung der Aussprache. Einführung in die Formenlehre und Syntax an der Hand von Nicolay, Elementarbuch der französischen Sprache. Sprech- übungen im Anschluss an den Lesestoff. Einführung in die leichtesten Fälle der Handels- korrespondenz. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit. IIa Köper, IIb Oberbach.
Kaufmännisches Rechnen. 3 St. Wiederholung der Grundrechnungsarten unter Anwendung von Kürzungsregeln. Preisberechnungen in deutscher und fremder Währung, Gesellschafts- und Mischungsrechnung, Prozentrechnung nebst Anwendung auf kaufmännische Verhältnisse. Zinsrechnung(Berechnung der Zinsen für deutsche und fremde Währung, des- gleichen der Zeit, des Kapitals und des Zinsfußes). Einfache Kalkulationen und Anwendung der Zinsberechnung bei leichteren Konto-Korrenten und Wechseldiskontierungen(bei Privat- banken und bei der Reichsbank). Auf allen Stufen wurde dem Schnellrechnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ha Keuchel, IIb Hesse.
Handels- und Wechsellehre. 2 St. Der Handel, der Beruf des Kaufmannes; Mat und Gewicht, Geld. Der Warenhandel. a) Kleinhandel: Arten, Beschränkung, Betriebs- formen, Personalien, Beschaffung, Bezug und Empfang der Waren; Zahlung(Wechsel), Lagerung. Verkauf, Reklame, Konkurrenz und unlauterer Wettbewerb. b) Großhandel: Betriebsformen, Personal, Gang(Warenbörsen, Auktionen). Transport, Verzollung, Lagerung. Zahlung. Absatz- gewinnung und Verkauf. Konkurrenz. c) Buchhandel. IHIa Doerr, Ib Hesse.
Buchhaltung. 2 St. Die einfache Buchhaltung. Prläuterung der Grundbegriffe und der für kleine Geschäfte notwendigen Bücher; Bücherabschluß und Ermittelung des Rein- gewinnes. Die einfache Buchhaltung in ihrer Anwenduug auf umfangreiche Detailgeschäfte und Engrosgeschäfte. Wesen und Begriff der doppelten Buchhaltung. Uebungen im Kontieren. Einführung der Grundbücher; Aufbau des Systems nach der italienischen Methode in einem dreimonatigen Geschäftsgange: Inventur-Abschluß. IIa Keuchel, IIb Hesse.


