15
2. Französische Sprache: Nenntnis der Formenlehre, einschließlich der häufig vorkommenden unregelmäßzigen Zeitwörter.
3. Rechnen: Die 4 Grundrechnungsarten mit ganzen und gebrochenen Zahlen; die Dezimalzahlen; einfache und zusammengesetzte Regeldetri in Anwendung auf Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben.
4. Geometrie: Die Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken.
Für die Zulassung von Hospitanten gelten dieselben Bestimmungen wic pei der höheren Handelsschule.(Vergl. S. 8)
2. Uebersicht über den Lehrplan.
Zahl der wöchentl. Lehrstunden
Unterrichtsfach+ ‿ III KI. II RI. j Zusammen
.
Religion 2 2 I 2 6 Deutsche Sprache 4 3 3 10 Französische Sprache und Korresponden⸗ 66 5 16 Englische Sprache und Korresponden⸗ 5 4 4 13 Allgemeine und Handelsgeschichte 2 2 3 6 Allgemeine und Handelsgeographie 2 2 2 6 Mathematik 443 3 10 Naturwissenschaften 4-— 4 5 9 Kaufmännisches Rechnen...... 4 3 2 9 Handels- und Wechsellehre...— 2 2 4 Deutsche Handelskorrespondenz u. Buch-
haltung 2 3 5 Schreiben. 2—— 2 Stenograbphie. 1 1 2 wurnen............ 2. 2 2 6
34 356 35 104
3. Uebersicht über die während des Schuljahrs 1904/05 erledigten Lehraufgaben. II. Klasse. IIa Klassenlehrer: Oberl. Lebkuchen:; IIb Klassenlehrer: Oberl. Dr. Krausll.
Religion. 2 St. a) Evangelische: Das Reich Gottes im Neuen Testamente.
Lesen entsprechender biblischer Abschnitte. Durchgenommen wurden besonders die Bergpredigt und die Gleichnisse. Kurze Uebersicht über die Geschichte der Reformation. Luthers Leben.
Das früher aus Katechismus und Gesangbuch Gelernte wurde wiederholt; neu hinzukamen
einige Stücke aus der Bergpredigt und einige Lieder aus dem Frankfurter Gesangbuch. Boersch.
b) Katholische: Kombiniert mit Klasse III. Meurer. c) Jüdische: Kombiniert mit Klasse III. Hartmann.
Deutsch. 3 St. Lektüre: Prosastücke wie in III, nur schwieriger. Im Sommer, vor den grossen Ferien, Stücke aus den Nibelungen; danach bis Weihnachten epische und lyrische Gedichte, wie in III, mit Belehrungen über Metrik und Poetik; im lezten Vierteljahr Schillers Wilhelm Pell.— Literatur: Die höfische und Volkspoesie des Mittelalters, aus Lern Gelesenen herausgearbeitet. Schillers Leben.— Grammatische, stilistische, synonymische Belehrungen im Anschluß an die Aufsätze. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre.— Mündliche


