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Handelsrecht. 3 St. Der Kaufmann, die Firma, Handelsregister, Handelsbücher und Buchführungsrecht. Das filfspersonal: Lehrling, Gehilfe, Reisender. Der Prokurist und die Handlungsvollmacht. Agent und Makler. Börsenmakler und Börsengesetzgebung. Handels- gesellschaften. Genossenschaften. Die Lehre von den Handelsgeschäften: der Handelskauf, Kommission, Spedition, Lagerhalter, Frachtführer, Eisenbahn, Schiffer und Verfrachter.
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb; Kaufmannsgerichte; Konkursordnung, Grund- züge des Zivilprozesses. Leitner.
Volkswirtschaftslehre. 2 St. Die Grundbegriffe. Lehre von der Güter- erzeugung: Die Produktionsfaktoren, Arbeitsteilung und-vereinigung, Eigentum Der Güter- umlauf: Entwicklung, Freihandel und Schutzzoll; die Lehre vom Gelde; Kredit, Bank- und Börsenwesen. Das Staatsschuldenwesen. Der Verkehr und die Verkehrsanstalten. Die Lehre von der Güterverteilung: Arbeitslohn, Kapitalzins, Grundrente, UÜnternehmergewinn, Einkommen. Soziale Gesetzgebung. Der Güterverbrauch. Die Hauptabschnitte der Geschichte der Volks- wirtschaftslehre. Freie Vorträge im Anschluß an den durchgearbeiteten Lehrstoff.
Leitner.
Handelsgeschichte. 2 St. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Ilauptmächte Europas bis 1870. Krausl.
Handels- und Verkehrsgeographie. 2 St. Darstellung der physischen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse derjenigen europäischen Staaten. welche in Klasse II nicht zur Behandlung gelangten. Ueberblick über die außereuropäischen Kontinente. Zur eingehenden Lrörterung gelangten die Monsungebiete Asiens(Süd- und Ost-Asien) und die
Vereinigten Staaten Nordamerikas. XKraus I. Physik. 2 St. Masnetismus, Elektrizität, Akustik, Optik. Lebkuchen. Chemie und chemische Technologic. 2 St. Fortsetzung der unorganischen
Chemie: Chemie der Kohlenstoffverbindungen. Oppelt.
Warenkunde. 2 St. Besprechung derjenigen Waren des Welthandels, die nach ihrer Herkunft aus der Natur, Gewinnung, Eigenschaften, Verwendung typisch sind. Opbpelt. Turnen. 2. Sb. Komb. mit Kl. II.
II. Klasse. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Krausl.
Deutsch 3 St. Entsprechend dem im Lehrplan hervorgchobenen Doppelziel des deutschen Unterrichtes: Erweiterung der Kenntnisse in der klassischen Literatur, Vertiefung des Verständnisses kultureller Erscheinungen, insbesondere des Vaterlandes, wurden Egmont, Kabale und Liebe,— Privatlektüre Die Räuber,— L. Pohle, Entwicklung des deutschen Wirtschafts- lebens im 19. Jahrhundert, gelesen. Im Anschluß an die Lektüre fanden häufig Dispositions- übungen und kürzere Ausarbeitungen statt.
Grössere Aufsätze: 1. Die Handlung in Goethes Drama Egmont.(Kl.) 2. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt am Ende des Mittelalters. 3. Die Einwirkung der Sonne auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der
Erde.(K.) 4. Die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft im 19. Jahrhundert.(Kl.) 5. Die kulturellen Folgen des dreissigjährigen Krieges. 6. Die Grundvoraussetzungen des deutschen Aussenhandels. Kraus.
.„ 2,.. 1.. Französisch. 4 St. Lektüre: Paris(Renger); Ausgewühlte Erzählungen von 1. 8„ v.—.„ 5 Vr.
Alphonse Daudet(Renger). Im Anschluß daran Sprechübungen. Wiedergabe des Gelesenen. 1 an.„ 1.— 5 1 8.. W jederholung der Grammatik nach Ploetz-Kares, Sprachlehre; Uebersetzungsübungen teils im Anschluß an die Lcktüre, teils nach Plötz. Cours gradué— Korrespondenz: Im Sommerhalbjahr wurden zur Einführung zusammenhängende Serien aus dem Warengeschäft(Anfrage, Angebot, Bestellung, Austührung, Rechnungsausgleich) durchgearbeitet; im Wintersemester systematische
Schandlung der Briefe nach Eickhoff, Der Kaufmann im Verkehr mit, F'rankreich. Gräfenberg.


