16 Naturkunde. Beschreibung von Vertretern scharf gekennzeichneter Pflanzenfamilien. Besprechung einzelner ihrer physiologischen und biologischen Eigentümlichkeiten, sowie ihrer Beziehungen zu Menschen und Tieren. Gleichzeitig UÜbung im Zeichnen einfacher und wichtiger Pflanzenteile. Ergänzungen aus dem Reiche der Säugetiere und Uberblick über seine hauptsächlichen Ordnungen. Betrachtung der Vögel. Grundzüge des Knochen- baues beim Menschen. 2 St. Abt. A: Wirtz; Abt. B: Weismantel.
Zeichnen. Darstellung ebener Gebilde(gerade und krummlinig begrenzte Flächenformen aus der Umgebung des Schülers). Anwendung von Pastellfarben. 2 St. Abt. A und B: Thielmann.
Sexta. Ordinarius der Abt. A: Prof. Dr. Weber. der Abt. B: Prof. Dr. Mann.
Religionslehre. a) Evangelische: Erzählung von biblischen Geschichten des Alten Testa- ments; die Kindheitsgeschichte Jesu. Die Schüler wurden im Wiedererzählen geübt. Durchnahme und Erledigung der 10 Gebote nach Luthers Katechismus. 4 Kirchenlieder mit Berücksichtigung der kirchlichen Feste. 3 St. Abt. A: Schmidt; Abt. B: Hauschild. b) Katholische. cf. V. Aufßerdem Unterricht über die hl. Beichte und das hl. Meßopfer. Einige Kirchenlieder. Gebete. Das Kirchenjahr. 1 St. Hippacher.
Deutsch. Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuch. Er- zählungen aus der vaterländischen Sage und Geschichte. Nacherzählen von Gehörtem und Gelesenem. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Grammatik: starke und schwache Flexion, die Teile und Arten des einfachen Satzes nach Prigges Satz- und Formenlehre. 5 St. Abt. A: Weber, Burkhardt, Steitz(Geschichte); Abt. B: Mann.
Französisch. Einführung in die richtige Lautgebung. Banner, Französisches Lesebuch, 1. Kursus, Stück 1— 40 nach jedesmaliger vorhergehender Analyse, darunter die Stücke im Anschluß an die Anschauungswelt mit gelegentlicher Benutzung von Bildern. Aus- giebige Ubungen im mündlichen Gebrauch der französischen Sprache. Durchnahme der entsprechenden Kapitel der regelmäßigen Formenlehre, insbesondere von avoir und etre und dem er-Verbum. Auswendiglernen von Gedichten und Prosastücken. 6 St. Abt. A: Weber; Abt. B: Mann.
Erdkunde. Grundbegriffe der Erdkunde, elementar und in Anlehnung an die nächste örtliche Um- gebung. Erste Anleitung zum Verständnis der Karte und des Globus. Überblick über die Erdteile und Ozeane. Heimatkunde von Frankfurt, 2 St. Abt. A: Weismantel; Abt. B: Lattau.
Rechnen. Die vier Grundrechnungsarten mit benannten und unbenannten ganzen Zahlen. Die deutschen Maße, Münzen und Gewichte nebst Ubungen in der dezimalen Schreib- weise und den einfachsten dezimalen Rechnungen. 5 St. Abt. A: Schmidt; Abt. B: Lattau.
Naturkunde. Im Sommer: Beschreibung vorliegender Blütenpflanzen; im Anschluß daran Er- klärung der Formen und Teile und teilweise auch der Funktionen der Wurzeln, Stengel, Blätter, Blüten; leicht erkennbare Blütenstände und Früchte. Im Winter: Beschreibung wichtiger Säugetiere und einzelner Vögel in bezug auf äußere Merkmale und charak- teristische Einzelheiten des Knochenbaues(nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen) nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise. 2 St. Abt. A: Weismantel; Abt. B: Paehler.


