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Technischer Unterricht.
a) Turnen.„ Die Anstalt besuchten insgesamt im Sommer 1904: 407, im Winter 1904/05: 397 Schüler. Von diesen waren befreit:
Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen d'bungsarten: im Sommer im Winter im Sommer im Winter Auf Grund ärztlichen Zeugnisses..... 21 31 1— Aus anderen Gründen———— Zusammen.. 21 31 1— Also von der Gesamtzahl.... 5,2% 7,8% 0,25%
Es bestanden 16 getrennt zu unterrichtende Klassen, von denen jede eine Turnabteilung bildete; zur kleinsten von diesen Abteilungen gehörten 18, zur größten 44 Schüler.
Für den Turnunterricht waren wöchentlich 48 Stunden angesetzt. Ihn erteilten im Sommer die Herren: Oberlehrer Weiß UIa; Oberlehrer Dr. Wünnenberg UIIIb; Oberlehrer Dr. Prigge UIIIa; Oberlehrer Dr. Hahn OIIIa, V; Oberlehrer Dr. Drüner IV; Oberlehrer Dr. Vilmar VIa; Oberlehrer Noll UIIb, VIb; Oberlebrer Dr. Pfeffer OIb, OIIa; Oberlehrer Dr. Wirtz OIIb, UIIa, OIIIb; Zeichenlehrer Thielmann OIa, UIb; im Winter die Herren: Oberlehrer Weiß UIa; Oberlehrer Dr. Wünnenberg UIIIb; Oberlehrer Dr. Prigge UIIIa; Oberlehrer Dr. Vilmar VIa; Oberlehrer Dr. Hahn OIIIa, V; Oberlehrer Dr. Drüner IV; Oberlehrer Noll UIIb, VIb; Oberlehrer Dr. Wirtz OIIb, U IIa, OIIIb; Oberlehrer Dr. Pfeffer OIb, OIIa; Zeichenlehrer Thielmann O Ta, UIb.
Für das Turnen im Freien wurde der Schulhof der Anstalt, für das Turnen im geschlossenen Raum die auf dem Schulhofe gelegene Turnhalle benutzt, die zur Anstalt gehört und uneingeschränkt von ihr benutzt werden kann.
An den Turnspielen beteiligten sich:
6 4 EEW“ Tnm. aus OIa OIb UIa UIb ſonaſonvſon CIIA IN 1vOII OIIvJ UIIIa uIIV IV V[VIa vid Lu —— AbLenmnen
Anzahl V V b der 15 3 spielenden 1 5 6 5 3 4 15 16 14 V 14 1² 16 31 33 28 V 16 219 Schüler V V V V V
Die Spiele, die hauptsächlich betrieben wurden, waren: Fußballspiel, Feldball, Rundball, Stoßball, Schleuderball und Schlagball, sowie unsere deutschen Lauf- und Fangspiele.
In dankenswerter Weise erboten sich zwei der ersten hiesigen Rudergesellschaften, die Germania und der Ruderverein, Schülerabteilungen zur Pflege kunstgerechten Ruderns unter Leitung bewährter Männer zu bilden. An den Schülerabteilungen beider Gesellschaften beteiligten sich im ganzen 36 Schüler der oberen Klassen.
263 Schüler waren Freischwimmer= 65% von der Gesamtzahl der Schüler; 31 erlernten das Schwimmen im Berichtsjahre.
b) Gesang.
VI. Die Elemente der Rhythmik, Dynamik und Melodik. Ein- und zweistimmige Volkslieder nach dem I. Heft von Becker und Kriegeskotten. 2 St. Schmidt.— V. Behandlung der wichtigsten Tonarten. Zweistimmige Übungen. Zweistimmige Lieder aus dem II. Heft von Becker und Kriegskotten und einstimmige Choräle. 2 St. Schmidt.— IV. und UIII. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chorbuch von F. W. Sering, einzelne Chöre aus Schillers Glocke, komp. von Romberg. 2 St., davon eine kombiniert mit den Tenören und Bässen aus I. und II.— I. und II. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St., davon eine als„Chorgesang“ kombiniert mit Sopran und Alt aus IV. und UIII. Wünnenberg.
c) Zeichnen(freiwillig).
Zeichnen uud Malen(Wasser- und Pastellfarben) nach schwierigeren Natur- und Kunstgegenständen; Geometrisches und Projektionszeichnen; Schattenkonstruktion und Perspektive. 2 Abteilungen, je 2 St. Thielmann.
Die Zahl der Teilnehmer am freiwilligen Zeichnen war im Sommer 1904: OIa: 3, 0Ib:—, UIa: 6, UIb: 5, OIIa: 6, OIIb 2, UIIa 6, UIIb: 10, zusammen 38 Schüler; im Winter 1904/1905: OIa: 2, OIb:—, UIa: 6, UIb: 5, OIIa: 4, OIIb: 3, UIIa: 4, UIIb: 8, zusammen 32 Schüler.


