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meist über literarische Themata. 3St. Vilmar.— Abt. B.: Lesen des Nibelungenliedes in der Auswahl des Lesebuches für II von Muff, das andere in der Ubersetzung; Walther von der Vogelweide. Goethes Hermann und Dorothea(und Voßens Luise, 70 Geburtstag), Egmont, Götz von Berlichingen. Schillers Wallenstein-Trilogie im Durchblick— Überblick über die Entwicklung der deutschen Sprache und des deutschen Schrifttums bis 1300. Abriß der mittelhochdeutschen Grammatik. Freie Vorträge. Aufsagen selbstgewählter Gedichte, Wiederholung früherer.— Privatlektüre: Raabes Else von der Tanne, Scheffels Ekkehard und Freytags Ahnen(1— 3). Goethes Reineke Fuchs. Scheffels Trompeter von Säkkingen. Wernhers des Gärtners„Meier Helmbrecht“. Hartmanns„Armer Heinrich“. 3 St. Merian-Genast.
Aufsätze: 1. Wie verhalten sich die Freier zu Johanna?(Klassenaufsatz.) 2. Der geschicht- liche Hintergrund von Goethes Hermann und Dorothea 3. a) Oranien und Egmont. Eine vergleichende Charakteristik im Anschluß an Goethes Trauerspiel. b) Welche Charaktere sind in Goethes Egmont durch Gegenüberstellung besonders gut gezeichnet? 4. Warum kann Athen im Zeitalter des Perikles die Lenuchte von Hellas genannt werden? 5. a) Kann Wallenstein seinen Abfall vom Kaiser mit dem Vorgehen Caesars gegen Rom vergleichen? b) Warum kann Buttler Wallensteins böser Dämon genannt werden? (Klassenaufsatz) 6. Der zweite punische Krieg. Eine Tragödie. 7. Wie gelangte Rom zur Weltherrschaft? 8. Klassenaufsatz.— Abt. B.: 1. Gunther, Gernot und Giselher in Hebbels Nibelungen-Vorspiel. 2. Die Schrecken des dreißigjährigen Krieges in Wilhelm Raabes Novelle„Else von der Tanne“. 3. Aufgaben aus Scheffels Ekkehard und Freytags Ahnen.(1— 3). 3a) Freiwillig: Ein Brief aus den Ferien. 4. Hermanns Lebensgang und seine Entwicklung bis zum Zusammentreffen mit, Dorothea.(Klassenarbeit.) 5. Das Ver- halten Reinekes seinen Widersachern gegenüber.„ 6. Die vier ersten Bücher der Odyssee als Exposition. 7. Die Trompete in Scheffels„Trompeter von Säkkingen“. 8.„Untreue schlägt ihren eignen Herrn“, nach- zuweisen an dem Schicksale des jungen Helmbrecht(nach Wernhers des Gärtners„Meier Helmbrecht“.) 9. Die Treue in Hartmanns„Armem Heinrich“(Klassenarbeit).
Lateinisch: Abt. A.: Lektüre: Cicero in Catil. Tu. III und de imperio Cn. Pompei; Livius Buch XXI; Vergil, Aeneis I, II, III und IV nach der Auswahl von Lange(mit wenigen Auslassungen). Grammatik: Repetition der Formen- und Kasuslehre; Repetition und Ergänzung der Syntax. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen nach Warschauers Übungsbuch; wöchentlich ab- wechselnd eine Klassen- oder Hausarbeit. 8St. Römer.— Abt. B.: Lektüre: Cicero, pro Murena; Livius XXI 1—12, 14— 30, 32, 39— 48, 53—58, 62— 63; XXIV 4—7, 33— 34; XXX 20, 25— 26, 28— 38, 43— 45. Vergilius Aeneis I 1— 156, 579— 642; II 1—56, 199— 566, 624— 804; IV 129— 195; VI 237— 444, 450— 55, 467— 93, 535— 43, 548— 686, 703— 900. 5 St. S. Bölte, W. Möller. Grammatik und schriftliche Übungen: Repetition der Formen- und Kasuslehre. Satzlehre§ 169— 181; 194— 213 wiederholt und ergänzt; dazu § 147— 153, 182— 186, 214— 23, 236— 50. Aus Warschauer die Einzelsätze unter I, II, VI, VII a, b, d, VIII und die zusammenhängenden Stücke 1— 39, 47— 60, 67, 68, 71—74. Jede Woche eine Klassenarbeit, an deren Stelle zuweilen eine Hausarbeit. 3. St. S. Bölte, W. Preiser.
Griechisch: Abt. A.: Lektüre: Xenophon, Anabasis I 1— 8; II 1—5(mit geringen Aus- lassungen); III und IV(Auswahl). Homer, Odyssee I1— 79; V 28— 493; VI; VII 1—55, 75— 183, 228— 230, 335— 347; VIII 1— 86, 532— 586; IX. Geeignete Stellen wurden auswendig gelernt. Im Anschluß an die Lektüre das Wichtigste über homerische Vers- und Formenlehre Lysias' Reden XII(Auswahl); VII; XXII. Grammatik: Wiederholung


