Mathematik: Im Sommer(2. Kursushälfte): α) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. UÜbungen in der Bruchrechnung. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. ⁵) Planimetrie: Pythagoras. Berech- nung der Fläche geradliniger Figuren. Anfangsgründe der Xhnlichkeitslehre. Kon- struktionsaufgaben. 3 St. Bopp. Im Winter(1. Kursushälfte): a) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten. Bruchrechnung. Wurzelausziehen. ⁵) Plani- metrie: Kreislehre. Pythagoras. Konstruktionsaufgaben. 3 St. Zint.
Naturbeschreibung: Im Sommer(2. Kursushälfte): Mechanische Erscheinungen. Das Wichtigste aus der Wärmelehre. 2 St. Bopp. Im Winter(1. Kursushälfte): Anthro- pologie mit Hinweisen auf die Pflege der Gesundheit und mit Vergleichungen über den Bau der Wirbeltiere. Lehrbücher: Schilling, Grundriſs I. Noll, Naturgeschichte des Menschen. 2 St. Fischer.
Zeichnen: Umriſszeichnen nach plastischen Ornamenten und Zeichnen solcher Ornamente mit Licht- und Schattenwirkung. 2 St. Caster.
Michaelis-Untertertia. Klassenlehrer: Im Sommer: Oberlehrer Dr. Bölte.(Die Michaelis 1895 ein).
Religionslehre: a) Evangelische: Im Sommer(2. Kursushälfte): Das Reich Gottes im alten Testamente: Lesung entsprechender biblischer Abschnitte aus den Geschichts- und Lehrbüchern. Viertes und fünftes Hauptstück des Katechismus. Wiederholung und Einprägung der festgesetzten Katechismussprüche, Psalmen und Kirchenlieder. 2 St. Hauschild. 5) Katholische mit OlIIIL.
Deutsch- Im Sommer(2. Kursushälfte): Poetische und prosaische Lesestücke aus Hopf und Paulsiek. Belehrung über die poetischen Formen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. Auswendiglernen von Gedichten. Kleinere Vorträge der Schüler. Häusliche Aufsätze alle vier Wochen. 2 St. Bölte.
Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Caesar, de bell. gall. VI. Phaedrus I. 4 St. Grammatik: Die Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre nach Gillhausen- Moisz. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus dem Ubungsbuche von Oster- mann-Müller; wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 3 St. Bölte.
Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Weiterführung der regelmäfsigen Formen- lehre des attischen Dialekts bis zum verbum liquidum einschlieſslich(Lehrbücher: Römer und Wetzel). Mündliche und schriftliche Übersetzungen ins Griechische behufs Einübung der Formenlehre, teils IIausarbeiten, teils Klassenarbeiten. 6 St. Liermann.
Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz, bis Lektion 29. Mündliche und schriftliche Ubungen. Gelesen: aus Lübkes französischem Lesebuch mehrere Prosa- stücke. Einige Gedichte auswendig gelernt. Sprechübungen.
Geschichte: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche Geschichte bis Sigismund. Lehr-
buch: Müller-Junge. 2 St. Wirth. 3


