Jahrgang 
1896
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Deutsch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Nibelungenlied, Walther von der Vogelweide,

L a

Wolfram von Eschenbach, Minnesang und Spruchdichtung, alles in Auswahl (Sammlung Göschen). Repetition der auswendig gelernten Stellen aus Schillers Wallen- stein und Schillerscher Gedichte. Drivatlektüre: Debbels Trilogie: Die Nibelungen. Im Winter(1. Kursushälfte): Schillers Wallenstein und Jugendgedichte. Schillers Jugend. Nibelungenlied. Als Privatlektüre: Schillers Fiesko, sowie Kabale und Liebe. Xuswendiglernen von Dichterstellen; Freie Vorträge. 3 St. Ziehen.

Aufsätze: Im Sommer(2. Kursushälfte): 5. a) Der Kriegsplan Hannibals. b) Verhandlungen im röm. Senat bei der Beratung über das Hilfsgesuch der Mamertiner. c) Inhalt und Gedankengang des Prologes zu Schillers Wallenstcin.(Klassenaufsatz). 6. Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist, Lerne schnell besorgen, da du noch munter bist. 7. a) Worin liegt der Ubergang des röm. Staats- wesens zur Alleinherrschaft begründet? b) Willst du, daß wir mit hinein in das Haus dich bauen, laß es dir gefallen, Stein, daß wir dich behauen. S8. a) Das Dramatische im Nibelungenlied. b) Rüdiger von Bechlarn.(Klassenaufsatz). Im Winter(1. Kursushälfte): 1. Trau! schau wem! 2. Die Spielwechsler in Schillers Wallenstein. 3. Die Angriffskriege der Griechen gegen die Perser. 4. Siegfrieds Schuld. Freie deutsche Arbeit: Die Entwickelung der Stadt Athen bis 430. Ziehen. einisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Cicero pro Milone, Horaz, Oden 1 mit Auswahl. Einzelne Oden wurden gelernt. 5 St. Grammatik, 1 St.,(wie unten). Wirth. Im Winter(1. Kursushälfte): Lektüre: Cic. in Catil. I. II. IV. Liv. XXI begonnen. Vergil Aen. IV. Unvorbereitetes UÜbersetzen wurde häufig geübt; Stellen aus Vergil wurden auswendig gelernt. Gelegentlich wurden aus dem Gelesenen stilistische Regeln und synonymische Unterscheidungen abgeleitet. 5 St. Grammatik: Wiederholungen und Ergänzungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Obersetzung ins Lateinische, abwechselnd als Klassen- und Hausarbeit, daneben gelegentlich eine Ubersetzung ins Deutsche als Klassenarbeit. 1 St.(2 St.) Wulff.

Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Xen. Hell. IV, 7 V, 2; Herodot VII

und VIII mit Auswahl; Hom. Odyss. Buch XVIII XXIII. 5 St. SCchrift- liche Ubungen im Ubersetzen aus dem Griechischen alle 4 Wochen als Klassenarbeit. Abschlufs der Grammatik. 1 St. Im Winter(1. Kursushaàlfte): Lektüre: Xen. Hell. III V mit Auswahl. Hom. Odyss. XI XIV mit Auswahl. V und VI Privatlektüre. 5 St. Schriftliche Ubungen im Ubersetzen aus dem Griechischen in Verbindung mit dem Lesen des Prosaikers: alle 4 Wochen eine Klassenarbeit. In der Grammatik: Bedingungs- sätze, Temporalsätze, Relativsätze, Infinitiv. Einüben des Gelernten in der Klasse. 1 St. Wirth.

Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz, einige Lektionen. Mündliche und

schriftliche Ubungen. Diktate und schriftliche Ubersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche. Gelesen: Thiers, Expédition en Italie 1800; Ponsard: L'honneur et l'argent. Sprechübungen. Im Winter(1. Kursushälfte): Mündliche und schriftliche Ubungen im Anschlufs an die Grammatik. Diktate. Freie Wiedergaben. Schriftliche Übersetzungen aus dem Französischen. Gelesen: Sandeau, NMHe de la Seiglière; Coppée: Les Vrais Riches. Sprechübungen. 2 St. Im Sommer: Caumont. Im Winter: Wohlteil.

Englisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Tendering, Formenlehre. Die englischen

Texte z. T. gelesen. Schriftliche und mündliche Übungen. Im Winter(1. Kursus-