Jahrgang 
1882
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Griechisch: Sommer. Jacobs' Attika: Plutarch IX XVI. Xenophon XVII. 2 St. Griechische Grammatik nach Koch§§ 69 90; Einprägung von Musterbeispielen, nebst Repetitionen. Exercitia scholastica und domestica, zum Theil in Anlehnung an die Lectüre. 2 St. Berch. Winter. Jacobs' Attika: Xenophon XVII-XXI. Xenoph. Anab. IV. 2 St. Koch Grammatik§ 69 84. Exercitia scholastica und domestica. 2 St. Gillhausen. Odyssee II. im Sommer, I und den größern Teil von II im Winter gelesen und zum Theil memoriert. 2 St. Riese.

Deutsch: Sommer: Aufsätze: 1. Die Veranlassungen zum helvetischen Kriege,(erzählt nach Caes. B. G. I, 28). 2. Die griechischen Wanderungen im Mutterlande(Classenarbeit). 3. Die Schlacht bei Reutlingen, erzühlt nach Uhland's Graf Eberhard. 4. Erklärung und Begründung des Sprüchworts: Wer sich alle Büsche besieht, kommt nicht zum Holze. 5. Vergleich der geographischen Beschaffenheit von Lakonien und Attika(Classenarbeit). Dispositionsübungen. Classen-Lectüre: a. Kudrun, erste Hälfte, Auswahl; b. Goethe's Hermann und Dorothea. Privatlectüre: Schillers Jungfrau von Orléans. Grammatik: Einübung der mittelhochdeutschen Grammatik an der Kudrunlectüre; am Ende des Semesters systematische Zusammenfassung. Winter: Aufsätze: 1. Deutschland und die Deutschen nach Caes. B. G. VI, 21 28. 2. Wie Hetel nach Hilde seine Boten sandte(erzühlt nach Kudrun 204 273). 3. Was bedeutet und wozu ermahnt das Sprüchwort: Wer an den Weg baut, hat viele Meister? 4. Falsche und richtige Anwendung des Sprüchworts: Ende gut, alles gut(Classenarbeit). Dispositionsüßungen. Referate über Schiller's Tell. Classenlectüre: à. wie Sommer; 5. Schiller's Tell. Privatlectüre: Schiller's Macbeth, Goethes Hermann und Dorothea. Grammatik: wie Sommer. 2 St. Pelissier.

Französisch: Plötz, Schulgr. Lection 29 37. Die Ubungen zum Theil mündlich, zum Theil schriftlich. Extemporalien. Lectüre: Guizot, Récits historiques I B. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Englisch: Aus Plate's Grammatik Stufe I, Repetition der 1. Abth. und 2. Abth. bis 38. Die Ubungen theils mündlich, theils schriftlich. Extemporalien. Lectüre: W. Irving, Sketch-Book. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Hebräisch: Die Elementar- und Formenlehre nach§§ 1 28 von Seffer's Elementarbuch mit Lectüre und Besprechung der betr. Lese- und Ubungsstücke. Lectüre von Jos. 1 mit besonderer Berücksichtigung der schwachen Nominal- und Verbalformen. Zu Michaelis mußtte der Cursus noch einmal begonnen werden wegen Hinzutritts einer neuen Classe. 2 St. Hauschild.

Geschichte und Geographie: Griech. Geschichte nach Herbst's historischem Hülfsbuch(D. Geographische Excurse über die wichtigeren in der Geschichte vorkommenden Länder. 3 St. Sauerland.

Mathematik: a. Geometrie: Die Lehre von den Vierecken und vom Kreise(II. Abschnitt). Größenvergleichung der ebenen geradlinigen F iguren und Anwendungen. Pythagoreischer Lehrsatz nebst Anwendungen. Constructionsaufgaben. 5. Arithmetik: Fortsetzung der allgemeinen Arithmetik. Zerlegen in Factoren, Heben und Gleichnamigmachen von Brüchen. Aufsuchen des größzten gemeinschaftlichen Maßes. Wurzelausziehen. Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten, insbesondere Ubungen im Ansetzen von Gleichungen.

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