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Seyffert. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, meist Extemporalien, zum Theil im An- schluß an Caesar. Mündliche Uebersetzungen aus Ostermann. 4 St. Cuers. Lectüre: Caesar, bell. civ. III. 1— 82. im Sommer; bell. Gall. I 29— zum Schluß, III u. IV im Winter. 4 St. Cuers. Aus Ovid's Metamorphosen, Auswahl von Siebelis, im Sommer 36— 38. 40. im Winter 12 13. 22. Prosodie u. Metrik nach Seyffert Anhang§§ 1—18. 2 St. im Sommer Cuers, im Winter Gillhausen. 1
Griechisch: Im Sommer Xenoph. Anab. II. II, 3 bis Ende u. III. 3 St. Grammatik; Koch §§ 1— 68 z. T. neu gelernt z. T. repetirt. Mündliche u. schriftliche Uebungen. Wöchentlich 1 Extemp.: mehrere Domestica. 3 St. Gillhausen. Im Winter: Xenoph. Anab. V 1.— 8. 3 St. Grammatik: Repetition u. Vervollständigung des Pensums der Quarta u. Untertertia, sonst wie im Sommer. 3 St. Cuers.
Deutsch: Memorir- u. Declamationsübungen. Aufsätze monatlich. Lectüre von epischen Stoffen und Balladen aus Hopf und Paulsiek'’s Lesebuch für Tertia. Im Sommer außer- dem Lectüre v. Schillers Tell. 2 St. Im Sommer: Cuers. Im Winter: Berch.
Französisch: Im Sominer: Grammatik: 1 St. Plötz's Schulgrammatik Lect. 16— 28. Im Winter Lect. 16— 23. Vierzehntägige Extemporalien. Lectüre 1 St. Im Sommer: Erckman- Chatrian: Histoire d'un conscrit de 1813, im Winter Xavier de Maistre: Le lépreux de la cité d'Aoste. Cuers.
Englisch: Im Winter Geardmmaall nach Plate's Elementarbuch Lect. 1— 25. Mündliche und schriftliche Uebungen. 2 St. Caumont.
Geschichte: Im Sommer deilfache Geschichte vom Ende des 30 jährigen Krieges bis zu den Befreiungskriegen; im Winter deutsche Geschichte vom Ende des Mittelalters bis zur Zeit Friedrich des Großen. 2 St. Römer.
Geographie: Im Sommer: W iederholung der Geographie von Deutschland; im Winter dasselbe. 1 St. Römer.
Mathematik: a. Geometrie. Fortsetzung der Anfangsgründe, insbesondere die Congruenzlehre nebst Anwendungen; die Lehre von den Vierecken und vom Kreise(I. Abschn.) Geo- metrische Oerter. Einfache Constructionsaufgaben. b. Arithmetik. Fortsetzung der all- gemeinen Arithmetik, insbesondere Multiplication für ganze Zahlen und Brüche. Quadrate von Binomen und Polynomen. Zerlegen in Factoren. Reduction von Brüchen, bes. Doppelbrüchen. Repetition der Bruchlehre. Partialdivison. 3 St. Raabe, seit Neujahr Bopp.
Naturkunde: Im Sommer-Semester: Die Keimung der Samen. Die Classen des natürlichen und des Linné'schen Systems. Die Orchideen: einige Familien der Kryptogamen. Die Zellen- und Gewebelehre. Einiges von der Pflanzengeographie.— Im Winter-Semester: Anthropologie mit Vergleichungen über den Bau der Wirbelthiere. 2 St. Noll.
Obertertia A.(Oster-Cursus.)
Classenlehrer: Oberlehrer Dr. Berch.
Religionslehre: Evangelisch-protestantische: Comb. mit Obertertia B.— Katholische: Siehe Untersecunda A.


