Jahrgang 
1907
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Hiexameters. 2 St.(bis Weihnachten Primer, dann Best). Caesar, de bello Gall. V- VlII, sowie de bello civili!(teilweise) 2 St. Grammatik: Tempus- und Moduslehre nach Harre;: Repetition der Kasuslehre und Formenlehre, mündliches Ubersetzen nach Oster- mann-Müller. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, abwechselnd häusliche und Klassen- arbeiten; in jedem Vierteljahr eine Ubersetzung ins Deutsche. 4 St. Krebs.

Griechisch. 6 St. Xenophons Anab. B. V u. VI mit Auswahl 3 St. Grammatik: Verba auf u und anomala nach Römer§ 55 73; Hauptregeln der Syntax; mündliches Übersetzen aus dem Deutschen nach Wetzels UÜbungsbuch. Alle acht Tage eine kurze schriftliche Ubersetzung in das Griechische. 3 St. Kühlewein).

Französisch. Plötz-Kares, Ubungsbuch B. 1 31 mit den entsprechenden Ab- schnitten der Sprachlehre. Alle zwei Wochen eine Hausarbeit oder eine Klassenarbeit; Erckmann-Chatrian, Contes Populaires. Sprechübungen.(bis Weihn. Armstroff. dann Bieber.

Geschichte. 2 St. Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch-preußische Geschichte. Wiederholungen der einzuprägenden Jahreszahlen.(Mangef).

Erökunde. 1 St. Wiederholung und Ergänzung der Landeskunde des deutschen Reiches. Kartenskizzen.(Mangeh).

mathematik. 3 St. Arithmetik: Gleichungen des l. Grades mit einer und zwei Unbekannten; Proportionen. Geometrie: Kreislehre II. Teil: Flächengleichheit der Figuren. Konstruktionsaufgaben.(Müller

Raturkunde. 2 St. Im Sommer: Naturgeschichte des Menschen nebst Unterwei- sungen über Gesundheitspflege. Im Winter: Vorbereitender physikalischer Lehrgang, Teil I: Allgemeine Physik, Mechanik und Wärmelehre. Müller).

Zeichnen. 2. St. Fortsetzung des perspektivischen Zeichnens. Gebrauchs- und kunstgewerbliche Gegenstände, sowie solche aus dem naturkundlichen Unterricht mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Ubungen im Darstellen von Innenräumen, Fortsetzung der Ubungen im Treffen von Farben. Skizzierübungen und Gedächtniszeichnen. OJünem ann..

Unter-Tertia. Ordinarius: A. Prof. Wedemann. B. Prof. Wiegandt.

Religionslehre. 2 St. a) evangelische: Das Reich Gottes im Alten Testament. Wiederholung von Katechismus, Sprüchen und Liedern; Erlernen von neuen Liedern und von Psalmen, sowie des 4. und 5. Hauptstücks; Belehrung über Kirchenjahr und gottesdienstliche Ordnungen.(Manger). b) katholische: Katechismus. II. Haupt- stück. Die Lehre von den(eboten. Biblische Geschichten des Alten Testaments von der Zeit der Könige bis zum Schlusse. Vom Neuen Testament das Jugendleben Jesu. Kirchenlieder und Gebete wurden gelernt und erklärt. Perabo).

Deutsch. 2 St. Lektüre poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paul- siek für Tertia. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Das Erforderliche über die poetischen Formen und über die persönlichen Verhältnisse der Dichter Zu- sammenfassender Uberblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze. Alle vier Wochen ein Aufsatz, ab und zu in der Klasse.(A: Kühlewein. B Wiegandt.)