15 sehreiben. 2 St. W. Taktschreiben: Die deutschen und lateinischen Buchstaben in genetischer Reihenfolge. Wörter und Sätze.(Schultheis.)
Von der Teilnanme am evangelischen Religionsunterricht waren keine Schüler dispensiert.
Technischer Unterricht.
Turnen. 8 Abteilungen in je 3 St. W. l. Abt. Ober- und Unter-Prima(Degenh ardt), 2. Abt. Ober-Sekunda(ünemann), 3. Abt. Unter-Sekunda C(ünemann), 4. Abt. Ober Tertia(ünemann), 5. Abt. Unter-Tertia(Günemann), 6. Abth. OQuarta (Degenhardt) 7. Abth. Quinta(Sauen), 8. Abt. Sexta(Sauer).
Bemerkung: Dispensiert waren aus Gesundheitsrücksichten 24 Schüler.
Turnspiele wurden im Sommer auf dem von der Stadt mietweise für 2 Nach- mittage überlassenen Spielplatze im Prüfling von Schülern sämmtlicher Klassen unter Leitung der Turnlehrer Jünemann und Sauer geübt.
Am Baden, das in der Schwimmanstalt von Ehrlein unter der Aufsicht des Lehrers Sauer nachmittags von 5 ½— 6 ½ Uhr stattfand, beteiligten sich im Sommer 1902 85 Schüler aus den Klassen lll— Vorkl. 1.
Von 30 Schwimmschülern lernten 18(60%) schwimmen.
Am Schluss des Sommer-Halbjahrs waren unter 286 Schülern des Gymnasiums 171— 60% Freischwimmer.
Gesang. 5 St. W. I. Gesangsklasse: Schüler der Prima und Sekunda, Männer- chor. Vierstimmige religiöse und vaterländische Chöre. Ausserdem im Verein mit den Schülern der unteren und mittleren Klasse gemischte Chöre. 2 St. V.(Im Sommer Gelhaar, im Winter Sauer.) II. Gesangsklasse: Die Schüler der beiden Tertien und der Quarta. Dreistimmige Chöre und Lieder für Knabenstimmen. Stimm- und Treffübungen in Dur und Moll. Finübung der Sopran- und Altstimme für gemischte Chöre. 2 St. w.(Im Sommer Gelhaar, im Winter Sauer.) III. Gesangsklasse: Die Schüler der Quinta und Sexta. Ein- und zweistimmige Choräle und Volks- lieder. Die Tonleiter in Dur. Leichte Stimm- und FTreffbungen. 2 St. v.(Im Sommer Gelhaar, im Winter Sauer und Mauck.)
Fakultativer Zeichenunterricht. 2 St. w. Zeichnen nach schwieriger darzustellenden Natur- und Kunstformen mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspek- tivische Ubungen in Innenräumen und im Freien. UÜbungen im Malen mit Wasser- farbe nach farbigen Gegenständen, im Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis. Projektionszeichnen. Darstellung einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwickelungen. Durchdringungen. Im Sommer 20, im Winter 12 Schüler.(ünemann.)


