Jahrgang 
1914
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war, weil nachweislich ein großer Teil der Mädchen infolge Enklaſſung aus Geſchäften ſtellenlos wurde und nun ſich entweder um ein Unterkommen in anderen Geſchäften bemühen mußte oder in einen Haushalt eintrat oder zu einem gewerblichen Beruf über ging. Es lag alſo in Rückſicht auf die ſtellenloſen Mädchen kein Grund vor, Beurlaubungen in größerem Maße eintreten zu laſſen.(Siehe Tabelle II, Seite 7.)

Die Tabelle III auf Seite 9 gibt eine Überſicht über die Zahl der ausgeſchiedenen Schüler und Schülerinnen und will nachweiſen, wo dieſe geblieben ſind.

Die hauptamtlichen Lehrer der Schule, die nicht ſofort zum mobilen Heer einberufen worden waren, ſtellten ſich den Schulbehörden zur anderweitigen Beſchäftigung gern zur Lerfügung. Der Direktor übernahm neben der Erteilung von Unterrichtsſtunden an der Weidenborn⸗Mittelſchule auch die Leitung dieſer Schule. Rektor Schmitz war in gleicher Weiſe an der Falk-Mittelſchule beſchäftigt, Rektor Merz übernahm Unterrichtsſtunden an der Günthersburgſchule und Subdirektor Walter an der Falk-Mittelſchule. Die Kollegen Beckmann, Puff, Nickel, Windiſch waren an der Weidenborn⸗Mittelſchule, Barmwoldt, Hinkel, Rannenberg an der Günthersburgſchule, Guckes und Hohmann an der Liebfrauen ſchule, Mangold an der Lersnerſchule, Pörtner an der Domſchule, Kühne an der Herder ſchule, Hofmann an der Helmholtz-Realſchule, Wenzel an der Allerheiligenſchule mit voller Stundenzahl beſchäftigt. Mit der Eröffnung des freiwilligen Beſuches der Fort bildungsſchulen konnten die hauptamtlichen Lehrkräfte bis auf die Kollegen Schäfer und Jaeck in ihren Stellungen an anderen Schulen verbleiben. Dieſe Rückſicht auf andere Schulen konnte auch nach Einführung des vollſtändigen Unterrichts, wenn auch in geringerem Maße, weiter geübt werden, weil die Möglichkeit beſtand, durch den Krieg beſchäftigungslos gewordene nebenamtliche Fachlehrer in weit ſtärkerem Maße als bisher zur Mitarbeit heranzuziehen. So leitet Rektor Schmitz z. Z. noch die Falk⸗Mittelſchule, und die Kollegen Beckmann und Puff konnten bis zu den Weihnachtsferien in der nebenamtlichen Beſchäftigung belaſſen werden.

Die hauptamtlichen Fachlehrer Throm, Hoever und Loigt wurden gleich zu Anfang des Krieges zur Fahne einberufen und zwar Throm als Landwehrmann, Hoever und Loigt als Offizier-⸗Stellvertreter. Hoever wurde bald ſchwer verwundet und gebrauchte längere Zeit zu ſeiner Wiederherſtellung. Loigt erlitt einen Unfall, der ihn einige Wochen zur Schonung im Lazarett zwang. Hoever und Loigt wurden mit dem Eiſernen Kreuz zweiter Klaſſe ausgezeichnet; letzterer wurde am Geburtstage S. M. des Deutſchen Kaiſers zum Leutnant der Reſerve befördert. Con den hauptamtlichen Lehrern wurden ſpäter eingezogen die Landſturmmänner Bode, Barmwoldt, Hohmann, Mangold, Steinbrecher und Wenzel, von denen Herr Barmwoldt und Herr Hohmann, erſterer als Unteroffizier, im Felde ſtehen; Bode und Mangold ſind als Unteroffiziere auf hieſigen Büros beſchäftigt, während die Kollegen Steinbrecher und Wenzel als Wachmannſchaften im Gefangenenlager in Darm ſtadt bezw. Wetzlar eingezogen wurden. Von dem ungedienten Landſturm ſind die Kollegen Hofmann, Rannenberg und Schäfer eingezogen worden, während Reuß, Windiſch und Hinkel noch ihre Einberufung zu gewärtigen haben. Kollege Beckmann, der als Landſturmmann einberufen war, wurde als Geneſender von einer ſchweren Gperation vorläufig beurlaubt.

Lon den zu Beginne des Schuljahres beſchäftigten 170 nebenamtlichen Lehrkräften wurden 83 zum Heeresdienſt einberufen. Im Laufe des Jahres traten 13 Lehrkräfte neu ein, ſodaß am Schluß des Schuljahres 100 Lehrkräfte beſchäftigt waren.

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