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c) Lektüre.
Oberprima. Deutsch:
Allgemeine Betrachtungen über das Drama. Antigone. Schiller: Die Braut von Messina, Die Götter Griechenlands, Die Künstler, Das Ideal und das Leben, Der Spaziergang. Goethe: Ge- dankenlyrik, Iphigenie, Dichtung und Wahrheit, (ausgew. Kapitel), Faust. Lessing: Minna von Barnhelm. Kleist: Der zerbrochene Krug. Kotze- bue: Die deutschen Kleinstädter. Grillparzer: Weh’ dem, der lügt! Freytag: Die Journalisten- Hauptmann: Der Bieberpelz. Ibsen: Die Stützen der Gesellschaft.
Französisch:
Entwicklung der französischen Literatur, ins- besondere des Realismus und des Naturalismus. H. de Balzac: Eugénie Grandet. Zola: La Débãcle.
Englisch:
Shakespeare: A Midsummer-night's dream. Hamlet in der Schlegel-Tieckschen Ubersetzung. Amerikanische Literatur, besonders Longfellow. Ubersetzungsübungen. Grammatische Wieder- holungen. Sprachgeschichto. Kulturkundliches.
Unterprima a. Deutsch:
Luther: Sendbrief vom Dolmetschen, Proben aus der Bibelübersetzung, Tischreden. Ulrich von Hutten: Gedichte. Volkslieder des 16. Jahrhun- derts. Das jüngere Hildebrandlied. Martin Opitz: Aus dem Buch der deutschen Poeterey. Gedichte von Paul Fleming, Simon Dach, Paul Gerhardt, Andreas Gryphius, Friedrich von Logau, Angelus Silesius. Gryphius: Teile aus Horribilikribrifax. Grimmelshausen: Simplizissimus. Joh. Chr. Gün- ther: Lieder Hagedorn und die Anakreontiker: Lieder. Gleim und Ramler: Kriegslieder. Gott- sched: Aus der kritischen Dichtkunst. Breitinger: Aus der kritischen Dichtkunst. Klopstock: Oden, Epigramme, Briefe, Teile aus dem Messias. Wie- land: Oberon, Teile aus dem Roman Die Abderi- ten. Lessing: Laokoon, Hamburgische Drama- turgie, Minna von Barnhelm, Nathan der Weise. Schiller: Die Räuber. Klinger: Sturm und Drang. Schubart: Gedichte. Herder: Shakespeare, Volks- lieder. Goethe: Zum Schäkspears-Tag, Teile aus Ossian, Teile aus Dichtung und Wahrheit,
Egmont. Schiller: Wallenstein, Der Abfall der vereinigten Niederlande. Kleist: Das Kätchen von Heilbronn, Der zerbrochene Krug.
Französisch:
Taine: Les origines de la France contem- poraine. I: Lancien régime— Ferner: Fabeln von Lafontaine. Briefe der Mme. de Sévigné. Briefe Voltaires. La Bruyère: Les Caractéères, ausgew. Kapitel. Montesquieu: Esprit des lois, ausgew. Kapitel. Beaumarchais: Le Barbier de Séville. Rousseau: Xusgew. Kapitel aus Emile.
Bei der Lektüre wurde der Hauptwert auf die Herausar- beitung von kulturkundlichen Erkenntnissen gelegt.
Englisch:
Shakespeare: Macbeth. Wershoven: Shake- speare and the England of Shakespeare. Shake- speare: Proben aus den Römerdramen. Manig- Knight: Elements of English Literature. Uber- setzungen aus Linckes Ubersetzungsstoff.
Unterprima b. Deutsch:
Gottsched: Versuche einer krit. Dichtkunst für die Deutschen, Der sterbende Cato. Haller: Die Alpen und kleinere Gedichte. Hagedorn: Ausgew. Lieder. Gleim: Gedichte in Xuswahl. E. v. Kleist u. Ramler: Gedichte i. Ausw. Gellert: Fabeln und Lieder. Klopstock: Einige Gesänge aus dem Messias, die übrigen als Hauslektüre; die wichtigsten Oden. Wieland: Oberon, Agathon und die Abderiten i. Ausw., den Rest als Haus- lektüre. Bürger: Die bekanntesten Balladen und Sonette. Voss: Luise. Hölty: Oden, Elegien und das Feuer im Walde. Leisewitz: Julius v. Tarent. Claudius: Gedichte. Lessing: Laokoon, Hamburg- ische Dramaturgie, einiges aus d. Briefen antiqu. Inhalts. Hauslektüre: Minna v. Barnhelm und Emilia Galotti. Herder: Uber Ossian und Shake- speare, einiges aus den Blättern von deutscher Art und Kunst, aus den Fragmenten zur deut- schen Literatur und aus den Jdeen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Klinger: Sturm und Drang, Die Zwillinge. Gedichte von Schu- bart, Lenz und Fr. Müller. Schiller: Die Räuber, Kabale und Liebe, Don Karlos, Wallenstein (als Hauslektüre), Die Künstler, Das ldeal und das Leben. Im Anschluss an das bürgerliche Trauerspiel Hebbel: Maria Magdalene. Ferner Hildebrandt: Vom deutschen Sprachunterricht.


