betrag in Höhe von 1.50 Mk. wurde zur Hälfte von der Elternnotgemeinschaft ge- tragen.
i) Schulgeld, Freistellen, Erziehungsbeihilfen, Hilfsbücherei
1. Das Schulgeld betrug wie im Vorjahre für Einheimische 15 Mk., für Auswärtige 18,75 Mk., für Ausländer 30 Mk. monatlich.
74 Schüler hatten eine ganze, 6 Schüler eine halbe Freistelle inne. Den Freistellen- inhabern wird auf Antrag der Eltern auch Lernmittelfreiheit gewährt. Ein Schüler stand im Genuß einer Erziehungsbeihilfe.
Um bedürftigen und würdigen Schülern den Besuch von Theatervorstellungen zu ermöglichen, standen im Rechnungsjahr 105 Mark zur Verfügung, die zweckent- sprechend aufgebraucht wurden.
Die Hilfsbücherei weist einen Bestand von 5464 Büchern auf. Unter den 1820 neubeschaffenen Büchern befinden sich wiederum wertvolle ergänzende Lernmittel für den naturkundlichen, fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Unterricht. 171 Schüler(d. s. 46,7 Proz.) haben die Hilfsbücherei in Anspruch genommen und 637 Lehrbücher entliehen. Die ergänzenden Lernmittel werden gemeinsam im Klassen- unterricht benutzt.
k) Berufsberatung
Berufsethische und berufskundliche Betrachtungen wurden bei passender Gelegen- heit in den Unterricht eingereiht. Vor allem aber wurden namentlich die abgehenden Schüler immer wieder auf die fleißige Inanspruchnahme der städtischen Berufsbera-
tung hingewiesen. Die abgehenden Schüler wurden vom Schularzt zwecks Feststellung ihrer Berufseignung untersucht.
S. Die Eltern
a) Elternbeirat
Mitglieder: Ersatzmitglieder: Optiker M. Balon, Kaufmann K. Dihn, Frau L. Niederste-Schee, Obertelegraphensekretär J. Langenheld, Medizinalrat Dr. Frank, Rechtsanwalt und Notar K. Thormann, Oberpostinspektor K. Bechstedt, Mittelschullehrer K. Schepping, Werkmeister R. Henrich, Frau Luise Kronenberger, Frau Magdalene Rebholz, Studienrat L. Reuter, Architekt R. Hofmeister. Frau Maria Böhm.
Es fanden im Laufe des Jahres mehrere Beiratssitzungen statt, die Zeugnis gaben von der rührigen Teilnahme unserer Elternschaft am Leben und an der Weiterentwick- lung der Schule.
b) Elternversammlungen
Mehrere Klassen-Elternabende beschäftigten sich insbesondere mit der Wegscheide- frage und mit Schulbahnberatung der Quartaner, ob der Weg der Realschule, der Deutschen Oberschule oder einer anderen Schulart zu wählen ist.
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