Jahrgang 
1926
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Feſtfolge: Gottes Macht und Vorſehung vierſtimmiger Knabenchor. 3.. L. van Beethoven Text von J. Chr. F. Gellert. Der Adlerflychrſchule zur 5eSahrfeier

Vorſpruch....... J. Kreutzer*) Nocturne F-dur, Valſe As- dur........ Fr. Chopin Etude Es-dur. Paganini⸗Liſzt

Am Flügel Herr Willy Renner(ehemaliger Schüler). Anſprache des Direktors Begrüßungen Das Lied des Schülers Für Schülerchor, Violinen, Harmonium und Klavier zu vier Händen. Der Adlerflychtſchule zur Funſztalahrfeler gewidmet von ihrem ehemaligen Schüler... H. Zilcher (Gedicht von Grete Gulbranſſon) Am Flügel der Komponiſt und ſein Sohn

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) Roſenfarben von den Bäumen Wie der Kinder erſtes Lallen Rieſelts rings wie Schnee, Ihrer Schmerzen ſüßer Lohn, Wenn die Knoſpen ſchwellend brechen, Wie im Ringen, wie im Reifen, Auf aus Winters Traum und Weh. Schirmt ihr Segen treu den Sohn. Neue Säfte quellen Heute will ſie vor Euch treten, Aus dem ew'gen Schoß, Eure Mutter, feſtbekränzt, Neue Ströme ſchnellen Will die Herzen Euch erheben, Wild und feſſellos. Will, daß froh das Aug' Euch glänzt. Durch der Fluren buntes Blühen, 50 Lenze ſah ſie ſchreiren Durch der Wulder duftend mhben: In des Maintals lieblich Land, Doch verſonnen ſtill ſie ziehen, Und die Schüler fröhlich ſcheiden Wo zu Gott die Dome ſtreben. Von der Mutter treuer Hand. Schimmert's nicht wie ſinnend Ahnen, Sah ſie werden, ſah ſie wachſen, Leuchtet's nicht wie dämmernd Glück, Führte ſie mit ſteter Huld Die Erinnerung an die Ahnen, In der Weisheit ſtillen Garten, Aus der Welle ſtillerm Blick? Trug die Fehle mit Geduld. Wie ſie grüßt' im Frühlinasglanze Ließ in ihres Herzens Gründen, Einſt die Jugend, einſt das Glück, Für das Volk und Vaterland, Die jetzt ruhn im Schattenlande, Jene reine Flamme zünden, Die ſie nimmer ruft zurück. Der das Opfer liebſter Brand. Nie mehr wird ſie ſie belauſchen, Ließ in ihrer Seele leuchten Nie ihr Sehnen, nie ihr Lied, Auf in heil'ger Flammenſchrifr Wie ſie heimlich Schwüre tauſchen Gottes Wunder, lehrt ſie deuten, Heil'ger Hoffnung, ſüßer Lieb. Lehrt ſie lieben ihren Chriſt. Denn ſie ruhn von ſchweren Kämpfen Ließ auch in des Genius Werk Die 94 Lachans umnſ nebracht hundfe 3 Der Schönheit Zauber ſie erleben, Während wie aus Nebeldämpfen Daß das Pfund, von Gott vererbt, Neue Ströme werden wach. Sie zum Heil des Volts einſt beben. Ja, ſo rauſcht des Lebens Strom Wohl gewappnet ſah' ſie ziehen Aus des Alles ew'gem Grund, Biele gen der. Feinde Schar 3 Toll im Lenz, bedächt'ger ſchon, Als in Deutſchlands Macht und Blühen Mahnet nah' die Mittagsſtund', Brach des Krieges Schickſalsjahr. Wo die blonden Locken bleichen, Viele kehrren nimmer wieder Ob des Lebens heißer Fahrt, Mit des Opfers Ehrenkranz, Wo die goldnen Träume ſchweigen, Ihre Treue, tief erwidert, Fern des Schnitters Senſe naht. Ueberſtrahlt des eſtes Glanz. Sinnend dann wir rückwärts ſchauen, 56 Jahre, reiches Leben, Wie die Mutter uns gewiegt, Deutſcher Sitte ſichrer Hort, In der Kindheit ſel'gen Auen, Daß es Gottes Güte gebe, Uns vor Feind und Fehl behüt, Wirk' am deutſchen Werk ſie forr! Wie ſie mir der Liebe Fülle Deutſche Seelen ſie betreue, Unſre Herzen reich umwob, Daß ſie wachſen fromm und frei, Und an ihres Herdes Stille Daß Alldeutſchland werd auf's neue, Lehrt uns heilig ihr Gebot, Frei wie einſt und deutſch der Rhein!

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