Jahrgang 
1882
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48* b) Geometrie. Anfänge der analytischen Geometrie(Kegelschnitte) und sphärische Trigonometrie mit Anwendung auf Geodäsie und Astronomie. Einzelne Abschnitte aus der syn- thetischen Geometrie.

8. Schreiben.

Sexta, wöchentlich 2 Stunden. Quinta,» 6* Quarta,* 2

Tertia-Prima, fac. 2 Stunden. Deutsche und lateinische Schrift nach Vorschreibungen des Lehrers auf der Schultafel, Taktschreiben. 9. Zeichnen.

Sexta, wöchentlich 2 Stunden.

Die gerade Linie in verschiedenen Richtungen und Matßzen; Einteilung gerader Linien mit und ohne Hilfsmittel. Verbindung gerader Linien zu einfachen geometrischen Figuren und

Ornamenten, nach den besten Mustern.

Quinta, wöchentlich 2 Stunden. Die krummen Linien. Verbindung gerader und krummer Linien zu einfachen Figuren und Ornamenten(z. B. für Fließe u. dgl.) nach besten Mustern. Zeichnen nach ebenflächigen, Körpern. Konturen von Pflanzen und Pflanzenteilen, besonders solchen, die sich zur Ornamentik eignen, nach der Natur vom Lehrer vergrötzert auf der Schultafel vorgezeichnet.

Quarta, wöchentlich 2 Stunden.

Die ersten Elemente des perspektivischen Zeichnens. Erläuterung der scheinbaren, durch die Veränderung des Standpunktes entstehenden Veränderungen der Körper. Darstellung ein- facher Körper in verschiedenen Lagen; Leichtére Ornamente in vergrößertem Maßstabe, im Anschluß an die vorangegangenen naturalistischen Uebungen. Benutzung der Blatt- und Zweig- formen zu Ornamenten, zunächst in dem, mehr als andere Stilarten der Natur sich nähernden gotischen Stil.

Unter-Tertia, wöchentlich 2 Stunden.

Erweiterung des perspektivischen Zeichnens, Freihandzeichnen nach Körpern, besonders Gipsmodellen(Ornamenten). Zeichnen im Anschluß an die Naturgeschichte, nach guten Vor- lagen(Pferd, Löwe, Adler, Hund u. dgl.) im reinsten Contour.

Ober-Tertia, wöchentlich 2 Stunden.

Erweiterung der Uebungen von Unter-Tertia. Einfache Schraffierung der Ornamente. Stilistische Auffassung der in Unter-Tertia gezeichneten Tiere(antik, pyzantinisch, gotisch, Renaissance).

SeEunda, wöchentlich 2 Stunden. . Fortsetzung der Uebungen im perspektivischen Zeichnen. Anfang der Projectionslehre. Ornamente, besonders in vergrößertem Maßstabe(bis zur Größe des ursprünglichen Originals), nach Gipsmodellen von Werken der hervorragenden Kunstepochen.