28. November. U.-M. Erläuterung zu den allgemeinen Versetzungsbestimmungen.
13. Dezember. U.-M. Die Pflege der Handschrift bei den Schülern betr.
18. Dezember. P.-S-K. Bericht über den wahlfreien englischen Unterricht in den oberen Gymnasialklassen eingefordert.
27. Dezember. U.-M. Behandlung von Schülern, die infolge Wohnungswechsel der
Eltern umgeschult werden müssen. 1908. 8. Jjanuar. P.-S.-K. Neue Bestimmungen über die statistischen Tabellen der
periodischen Verwaltungsberichte.
22. Januar. U.-M. Abänderung der Bestimmungen über die Zuerkennung der wissenschaftlichen Befähigung für den einjährig-freiwilligen Dienst zu Gunsten derjenigen Schüler gymnasialer oder realgymnasialer Anstalten, die an dem für das Griechische bezw. Englische eingeführten Ersatzunterricht regelmäßig teilgenommen haben.
25. Januar. P.-S.-K. Der Tausch des französischen und englischen Unterrichts in den drei obersten Klassen der Gymnasien kann auf Antrag der Direktoren von dem P.-S.-K. selbständig gestattet werden.
4. Februar. U.-M. Die Verwendung von staubbindendem Öl zum Streichen der Fußböden betr.
6. Februar. P.-S.-K. Erhebungen über die Teilnahme am wahlfreien Zeichen- unterricht angeordnet.
6. Februar. U-M. Die Verleihung von Skioptikon-Bildern zu Unterrichts- zwecken betr.
14. Februar. U.-M. Bescheinigungen selbständiger und guter Leistungen im Zeichnen dürfen von den Zeichenlehrern ausgestellt werden im Anschluß an die Reife- zeugnisse, die zur Aufnahme als Studierende an Technischen Hochschulen berechtigen.
III. Chronik.
Das Schuljahr 1907 wurde am 9. April in der herkömmlichen Weise mit einer gemeinsamen Andacht und der Einführung der neuaufgenommenen Schüler eröffnet. Gleichzeitig trat in das Lehrerkollegium der Probekandidat Herr Karl Benkert zur Ab- leistung seines Probejahrs und zur Versehung der Stelle eines wissenschaftlichen Hülfs- lehrers ein.
Professor Dr. Voigt nahm in der Zeit vom 23. bis 30. Mai an einem archä- ologischen Ferienkursus in Bonn und Trier teil.
Anfang Juni schied der langjährige Seelsorger der hiesigen katholischen Gemeinde, Herr Pfarrer Bermoser, auch aus seiner nebenamtlichen Tätigkeit als katholischer Religionslehrer an der Friedrich-Wilhelms-Schule aus. 14 ½ Jahre hat er in der selbstlosesten und aufopferndsten Weise dieses Amtes gewaltet, und dem Unterzeichneten ist es ein Herzensbedürfnis, ihm auch hier den Dank der Anstalt dafür auszusprechen. Vorüber-
3-


