26 Geschenkt wurden: von Walter Steyer(IVg) ein Kabelstück; Arthur Cahn (IV realis) Kupferschiefer aus Gerbstedt. Allen freundlichen Gebern sei auch an dieser Stelle der wärmste Dank ausgesprochen.
VI. Stiftungen und Unterstützungen für Schüler.
Die Schulgeldbefreiungen betrugen 10%; das Schulgeld war 16 Schülern ganz und 10 halb erlassen; die erlassene Summe betrug 2400 M.
Die Zinsen der 1890 von früheren Schülern der Anstalt begründeten Jubiläums- stiftung werden zu Ostern d. J. zum zehnten Male verteilt werden.
Aus der Oberlehrer Wessel-Stiftung bezog das eine Stipendium der stud. phil. Emil Schaumberg(aus der Familie des Stifters), das andere der Gymnasial-Unter- primaner Alfred Schäfer; die Bücherprämien erhielten Berthold Cron(UIIr), Friedrich Volland(UII g), Otto König(OIII g) und Alfred Stein(UIIIr).
Aus dem vom Kreisausschuss gegründeten Kapital von 1000 M für Pflege der Jugendspiele sind die Zinsen für 1003 der Anstalt überwiesen worden.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.
Im Interesse der Förderung des für das Wohl der Schüler in erziehlicher wie in unterrichtlicher Hinsicht wichtigen Zusammenwirkens von Eltern und Lehrern sind infolge höherer Anordnung von dem Direktor tägliche, von den übrigen Lehrern wöchentliche Sprechstunden angesetzt. Das Nähere ist aus einer in dem unteren Korridor des Anstaltsgebäudes angeschlagenen Tabelle zu ersehen.— Selbstverständlich sind die Lehrer auch zu anderen als den in dieser Zusammenstellung angegebenen Zeiten für die Eltern und Pfleger ihrer Schüler zu sprechen.
Ferienordnung für das Schuljahr 1904.
Osterferien: vom 27. März bis 1I. April einschliesslich.
Pfingstferien: vom 22. bis 25. Mai einschliesslich.
Sommerferien: vom 2. Juli bis 1. August einschliesslich.
Herbstferien: vom 25. September bis 10. Oktober einschliesslich. Weihnachtsferien: vom 24. Dezember 1904 bis 7. Januar 1905 einschliesslich.
Für die Auftnahme in die 3. Vorschulklasse ist Bedingung: das vollendete sechste Lebensjahr. Für die Aufnahme in die Sexta sind folgende Kenntnisse erforderlich: Fertig- keit im Lesen und Schreiben deutscher und lateinischer Schrift; die Fähigkeit. ein eintaches Diktat ohne grobe orthographische Fehler nachzuschreiben; die Kenntnis der vier Grund-


