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lehrers Dr. Voigt„Uber das Relisen im Altertum“ und des Herrn Oberlehrers Dr. Garthe„Uber den heutigen Standpunkt der Wetterprognose“ bringen. Auch diese Vorträge werden durch Lichtbilder erläutert werden, die wir zum nicht geringen Teil der liebenswürdigen und hülfsbereiten Mitarbeit des Herrn Hofphotographen O. Tellg mann zu verdanken haben. Auch haben die musikalischen Kräfte des Lehrerkollegiums und der Angehörigen desselben ihre gütige Unterstützung freundlich zugesagt.— Dem ÜUnterzeich- neten ist es aber ein Herzensbedürfnis, auch an dieser Stelle allen denen, die zu dem schönen Gelingen dieses Unternehmens beigetragen haben, den Damen des Kollegiums, den Kollegen und den Schülern, im Namen der Schule herzlich zu danken.
Der Gesundheitszustand der Lehrer und Schüler war in dem Schuljahr 1890/1900 günstig. Wegen Krankheit waren nur 7 Kollegen an zusammen 24 Tagen zu vertreten. Trotzdem hatten wir in dem abgelaufenen Schuljahr unter mancherlei em- pfindlichen Störungen zu leiden, die glücklicherweise nur das Sommerhalbjahr betrafen. Da Herr Grasshof erst am 1. Mai in den Lehrkörper eintrat, so musste das Lehrer-— kollegium während der ersten 3 Schulwochen die Vertretung einer vollen Lehrkraft über- nehmen; auch die Vertretung des Herrn Oberlehrers Dr. Ritter, der zu einer militärischen Ubung einberufen war, vom 30. Mai bis zu den grossen Ferien, und des Herrn Schmeisser, der vom 19. Juni an behufs Teilnahme an dem Kursus zur Ausbildung von Lehrern an kaufinännischen Fortbildungsschulen in Berlin beurlaubt war, fiel gänzlich dem Lehrerkollegium zur Last. Als endlich am 19. August Herr Dr. Wilhelmi mit Geneh- migung des Königlichen Provinzial-Schulkollegiums für den Rest des Sommerhalbjahrs beurlaubt wurde, traten auch in diese Lücke die übrigen Lehrer mit der grössten Bereit- willigkeit ein. Diese Vertretungen, die nicht weniger als 15 Wochen betrugen, machten eine dreimalige Anderung des Sommerstundenplans nétig. Ausserdem waren 5 Kollegen in persönlichen Angelegenheiten an zusammen 14 Tagen beurlaubt.— Wegen grosser Hitze fiel der Unterricht an 3 Nachmittagen aus; zu Gunsten des Eislaufs wurde ein Nachmittag im Februar freigegeben.


