Am Gesangunterrichht beteiligten sich alle Schüler, doch waren in der Mittel⸗ und Oberstufe die im Stimmwechsel befindlichen oder stimmlich unbegabten Schüler von der Teil⸗
nahme an den gesanglichen Uebungen befreit. Am Religionsunterricht nahmen einzelne christ⸗ lich⸗dissidentische Schüler nicht teil.
g. Teilnahme am wahlfreien Unterricht.
Arbeitsgemeinschaften Sommer Winter je 1 Stunde—
01 111 On 01 n OII 1. altsprachliche 17—— 13 V— V— 2. altsprachliche 4—— I 5— 1. philosophische 9—— 9—— 2. philosophische— 10 I—— 10— kunstgeschichtliche— 16—— V 15 V— geschichtl.⸗erdkundl. 27— 17— Hebräisch: 2 Stunden 2 V— 2——
h. Schülerselbstverwaltung, Schülervereine, aufgabefreier Nachmittag, Wanderungen, Gesundheitsstand.
Schülerselbstverwaltung.
Auch im Berichtsjahre wurden in jeder Klasse von den Schülern ein Vertrauensmann und die verschiedenen Klassenbeamten gewählt. Im übrigen erstredcte sich die Selbstverwaltung wie in den Vorjahren in der Hauptsache auf die Mithilfe bei der Pausenaufsicht auf den Fluren, die Vorbereitung von Wanderungen und die Angelegenheiten der V. D. A.⸗Gruppe. Geeignete Schüler unterstützten die WVerwalter der umfangreichen Schülerhilfsbücherei. Die Klassengemeinde der Primen wählte für das neue Schuljahr statt der bisherigen weißen Klassenmütze eine schwarze mit weißem und blauem Besatz. Der Obmann der Schülervertretung war bis März 1930
Kunz(Ol), dann Sachsse(Uh.
Schülervereine.
1. Schülerturnverein. Der Schülerturnverein turnte in der Zeit von Ostern bis Pfingsten an 5 Nachmittagen je zwei Stunden. Danach mußte der Turnbetrieb infolge des Umbaus der Turnhalle eingestellt werden. Leiter des Vereins waren Ritter und Orth OlI.
Kiesewetter(U I.)
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