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Die ſchriftliche Reifeprüfung für den Oſtertermin fand vom 5.—10. Februar ſtatt. Die mündliche Reifeprüfung wurde am 23. und 24. März unter dem Vorſitze des Königlichen Kommiſſars Herrn Geheimrat Dr. Pähler bezw. des Direktors abgehalten.“
Die Abiturienten wurden am 25. März vom Direktor feierlich entlaſſen.
Der Unterricht wurde am 4. April geſchloſſen und die Schüler nach dem Empfang der Zeugniſſe in die Oſterferien entlaſſen, die bis zum 20. April dauern.—
Der Geſundheitszuſtand der Schüler war durchweg zufriedenſtellend. Das Lehrerkollegium aber war in ungewöhnlichem Maße durch Krankheit heimgeſucht. Denn fünf Lehrer mußten zur Wiederherſtellung ihrer Geſundheit beurlaubt werden: Prof. Kegel von 17/5.— 5./7., Prof. Wagner vom 20./5.— 5./7., Oberlehrer Cornelius vom 3./9.— 25./10, Oberlehrer Lorch vom 15./10.— 14./2. und der zur Vertretung der Anſtalt überwieſene wiſſ. Hilfslehrer Dr. Heinze vom 13./10— 31./10. Oberlehrer Noll wurde zur Teilnahme an den Schwurgerichtsſitzungen in Limburg für eine Woche beurlaubt.— Außerdem waren durch Krankheit oder andere Abhaltungen verhindert Unterricht zu erteilen: der Direktor an 2 Tagen, Kegel 6 Wochen, Wagner 1 Woche, Hartwig 5 ½ Wochen Cornelius 19 Tage, Noll 8 Tage, Witthoeft 1 Tag, Zülch 2 Tage, George 3 Tage, Fremdt 3 Tage
V. Statiſtiſche Mitteilungen. 1. Aeberſicht über die Frequenz und deren Veränderung im Laufe des Schuljahres 19021903.
1A 14 IIA IIS III IIIIVV VISa. . 1 ¹ 1. Beſtand am 1. Februar 1902.... 20 23 V 19 22 V 31 25 30 21 25[216 2. Abgang bisz. Schlußd. Schuljahrs 1902/1903/ 15 2 3 6— 4 3— 1[34 3a. Zugang durch Verſetzung zu Oſtern 1902 20 16 14 24 18 28 21 21— 162 3b. Zugang durch Aufnahme zu Oſtern 1902 4 7 3 2— 2 3 3 26 50 4. Frequenz am Anfangd. Schuljahrs 1902/1903 29 23 18 28 24 33 24 24 29[232 5. Zugang im Sommer⸗Semeſter 1902. 2— 1— 1——— 4 6. Abgang im Sommer⸗Semeſter 1902.. 6 1 2— 1— 1 1 12 7a. Zugang durch Verſetzung zu Michaelis——é———-=——— 7b. 8„ Aufnahme„ 4, 1— 1 2—— 3 1— 3 8. Frequenz am Anfang des Winter⸗Semeſters 26 22 18 30 23 32 26 24 V 29 230 9. Zugang im Winter⸗Semeſter....—————— 1—— 1 10. Abgang im Winter⸗Semeſter.....— 1- 2 2— 1— 6 11. Beſtand 26 22 18 30 21 32 V 26 V 23 V 29[227 J. 3 7 3 15 4 13 2 1
12. Durchſchnittsalter am 1. Februar 1903 12 15 I 4 13 V 1, 14 157 b 1 V 11 Fahr
2. Aeberſicht über die Religions- und Heimatverhäktniſſe der Schüler. EEvangel. Kath. Diſſ. Iuden. Einheim*) Ausw. Ausl.
1. Am Anfange d. Sommerſemeſters 1902 B 212 15 3 V 2 83 V 149— 2. Am Anfange des Winterſemeſters 1902/1903 209 15 5 1 80 150— 3. Am 1. Februar 1903...... 206 15 5 1 79 147 1
*) Als Einheimiſche ſind nur diejenigen bezeichnet, deren Eltern in Dillenburg wohnen.


