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Latein III,1(7 St.). Grammatik(3 St.). Wiederholungen aus der Formenlehre, Caſus, Tempora und Modi(nach Ellendt-Seyffert). Mündliche und ſchriftliche Ueberſetzungsübungen(nach Oſtermann für Tertia). In der Regel wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit in der Klaſſe. Memorieren, bezw. Repetieren von Muſterſätzen und Vokabeln.
Lektüre(4St.): Caes. de bello gall. IV bis VII(tw.) Aus Sedlmayer's: P. Ovidi Nasonis Carmina selecta ausgewählte Abſchnitte. Ein Teil des Geleſenen wurde auswendig gelernt. Außerdem wurden die wichtigſten proſodiſchen Regeln nach dem Anhang der Ellendt⸗Seyffert'ſchen Grammatik eingeübt.
Kegel.
III,Z.(7 St.). Grammatik.(3St.). Fortgeſetzte Wiederholung in der Formenlehre je nach Bedarf. Wiederholung und Ergänzung der Kaſuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Uebungen im Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Latein.(nach Oſtermann III.), alle 14 Tage ein kurzes Extemporale, meiſt im Anſchluß an die Lektüre.
Lektüre:(4 St.). Caes. de bell. gall. I, 1—29; II und III.
J. S. Kegel. J. W.: Zülch.
Griechiſch III,I.(6 St.). Die Verba in 12 und die wichtigſten unregelmäßigen Verba des att. Dialekts. Die Präpoſitionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der III,2. Ausgewählte Haupt⸗ regeln der Syntax, im Anſchluß an Geleſenes. Mündl. und ſchriftl. Ueberſetzungsübungen. Wörterlernen.
Lektüre: Xen. anab. lib. I und II. Stanger.
III,2.(6 St.). Die regelmäßige Formenlehre des attiſchen Dialekts bis zum verbum liquidum einſchließlich nach Curtius,„Griech. Schulgrammatik“ und Schenkl,„Griech. Elementarbuch“ 1— 172 mit Auswahl. Memorieren von Vokabeln. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Hartwig.
Franzöſiſch III,1.(2 St.). Lektüre nach Lüdeking I. Die unregelmäßigen Verba beendet. Ergänzung der ſonſtigen Formenlehre. Gebrauch von avoir und étre bei intranſitiven Verben. Einiges über Wortſtellung, Tempora und Modi inductiv behandelt.
III,2. Lektüre: Leſeſtücke aus Plötz, Elementargrammatik. Wiederholung der regelmäßigen Konjugation und der Hilfsverba avoir und être. Pronomina. Reflexive Verba. Flexion des participe passé. Die allernotwendigſten unregelmäßigen Verben. Spilling.
Geſchichte und Geographie(3 St.). a. Geſchichte: Deutſche Geſchichte von 1517 bis 1789 im Anſchluß an David Müller,„Leitfaden zur Geſchichte des deutſchen Volkes“. Repetition. Lebensbild Kaiſer Wilhelms I.(2 St.).
b. Geographie: Deutſchland und deutſche Kolonieen.(1 St.). Hartwig.
Mathematik III,I.(3 St.) Planimetrie: Lehre vom Kreiſe. Die Lehre von der Flächengleichheit angefangen. Arithmetik: Diviſion und Gleichungen vom 1. Grade mit einer Unbekannten. Potenzen
mit poſitiven ganzen Exponenten. Spilling. III,2.(3 St.). Planimetrie: bis zur Lehre vom Kreis ausſchl.— Arithmetik: Addition, Subtraktion und Multiplikation, ſowie leichte Gleichungen vom 1. Grade. Wagner.
Naturkunde III,1.(2 St.). Im Sommer: Lehre vom Bau des menſchlichen Körpers. Im Winter: Allgemeine Eigenſchaften der Körper. Mechanik.(Vorbereitender Lehrgang). Koch(z. T. Wagner). III,2. Naturgeſchichte(2 St.). Im Sommer: In⸗ und ausländiſche Kulturpflanzen.
Im Winter: Gliederfüßer, Würmer, Weichtiere, Stachelhäuter, Pflanzentiere, Urtiere.
Koch(z. T. Weber). Quarta. Ordinarins: Oberlehrer Hartwig.
Religion a. evangeliſche.(2 St.). 1. Einleitung in die Bibel und Wiederholung der bibl. Geſchichte des neuen Teſtaments. 2. Katechismus nach Ernſt. 3. Von der Erlöſung durch Chriſtum. Aus⸗ gewählte Sprüche, Lieder und Pſalmen memoriert. Komb. mit V. Eichhoff.
b. katholiſche(2 St.). Glaubenslehre und Lehre von den Gnadenmitteln. Bibl. Geſchichte des alten und neuen Teſtaments. Bölke.


