III,. Grammatik.(3 St.). Fortgeſetzte Wiederholung der Formenlehre je nach Bedarf. Wiederholung und Ergänzung der Kaſuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Uebungen im Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Latein.(nach Oſtermann III.), alle 14 Tage ein kurzes Extemporale, meiſt im Anſchluß an die Lektüre.
Lektüre:(4 St.). Caes. de bell. gall. I, 1—29; II und III. Kegel.
Griechiſch III,I.(6 St.). Grammatik; Repetition des Penſums der Untertertia und Vollendung der Formenlehre nach Curtius. Uebungen im Ueberſetzen nach Schenkl, griechiſches Elementarbuch. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit.
Lektüre: Xen. anab. lib. I. u. II. Noll. III,2.(6 St.) Die regelmäßige Formenlehre des attiſchen Dialekts bis zum verbum liquidum
einſchließlich nach Curtius, griech. Schulgramm. und Schenkl, griech. Elementarbuch 1—172 mit Auswahl. Memorieren von Vokabeln. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Stanger.
Franzöſiſch(2 St.). III,1. Lektüre nach Lüdecking J. Die unregelmäßigen Verba beendet. Ergänzung der ſonſtigen Formenlehre. Gebrauch von avoir und éêtre bei intranſitiven Verben. Einiges über Wortſtellung, Tempora und Modi inductiv behandelt.
III,2. Lektüre: Leſeſtücke aus Plötz, Elementargrammatik. Wiederholung der regelmäßigen Conjugation und der Hilfsverba avoir und être. Pronomina. Reflexive Verba. Flexion des participe passé. Die allernotwendigſten unregelmäßigen Verben. Spilling.
Geſchichte und Geographie(3 St.). a. Geſchichte: Das Wichtigſte aus der römiſchen Kaiſergeſchichte. Deutſche Geſchichte bis 1517 im Anſchluß an David Müller,„Leitfaden zur Geſchichte des deutſchen Volkes“. Repetition. Lebensbild Kaiſer Wilhelms I.(2 St.)
b. Geographie: Außereuropäiſche Erdteile.(1 St.) Hartwig.
Mathematik III,I.(3 St.). Planimetrie: Lehre vom Kreiſe und von der Flichengleichheit⸗ Konſtruktionen und Uebungen nach Koppe. Arithmetik: Diviſion und Gleichungen vom 1. Grade
mit einer Unbekannten. Proportionen nach Bardey. Wagner. III,2.(3 St.). Planimetrie: bis zur Lehre vom Kreis excl.— Arithmetik: Addition, Subtraktion und Multiplikation ſowie leichte Gleichungen vom 1. Grade. Spilling.
Naturkunde III,I.(2 St.). Im Sommer: Lehre vom Bau des menſchlichen Körpers. Im Winter: Allgemeine Eigenſchaften der Körper. Mechanik.(Vorbereitender Lehrgang.) Wagner(z. T. Koch). III, Naturgeſchichte(2 St.). Im Sommer: In⸗ und ausländiſche Kulturpflanzen. Im Winter: Gliederfüßer, Würmer, Weichtiere, Stachelhäuter, Pflanzentiere, Urtiere. Weber(z. T. Koch).
Quarta. Ordinarius: Oberlehrer Hartwig.
Religion(2 St.). a. evangeliſche. 1. Einleitung in die Bibel und Leſen ausgewählter Abſchnitte aus dem alten und neuen Teſtament. 2. Katechismus nach Ernſt. 3. Von der Erlöſung durch Chriſtum.
Ausgewählte Sprüche, Lieder und Pſalmen memoriert. Eichhoff. b. katholiſche(2 St.). Glaubenslehre und Lehre von den Gnademitteln. Bibl. Geſchichte des alten und neuen Teſtaments. Bölke.
Deutſch(3 St.). Leſen und Erklären poetiſcher und proſaiſcher Stücke aus Hopf und Paulſiek für Quarta. Satzlehre im Anſchluß an das Leſebuch. Deklamationen. Uebungen in der Orthographie und Interpunktion. Alle 14 Tage ein Diktat oder ein Aufſatz. Hartwig.
Latein(7 St.). Wiederholung der Formenlehre. Die Kaſus- und Moduslehre nach Oſtermann für Quarta und im Anſchluß an die Lektüre. Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit meiſt im Anſchluß an die Lektüre.


