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Religionsgeſchichtliche Unterſuchungen J. u. II., 1889.— Jeruſalem, Lehrbuch der empiriſchen Pſychologie, 1888.— Paulſen, Syſtem der Ethik, 1889.— Meinardus, die deutſche Tonkunſt.— W. v. Humboldt⸗Pott, Verſchieden⸗ heit des Sprachbaus ꝛc., 2 Bde, 1876.— Fick, vergleichendes Wörterbuch der indogermaniſchen Sprache, 4 Bde. 1874/76. — Paul, H., Prinzipien der Sprachgeſchichte, 2. Aufl. 1886.— Delbrück, B., Einleitung in das Sprachſtudium, 1884. — Waitz⸗Gerland, Anthropologie der Naturvölker, 1877 l.— Preyer, Elemente der allgemeinen Phyſiologie, 1883.— Hirzel, Vorleſungen über Gymnaſialpädagogik, 1876.— Schiller, H., Lehrbuch der Geſchichte der Pädagogik, 1887.— Burſian, Geſchichte der klaſſiſchen Philologie.— Merkbuch, Altertümer aufzugraben und aufzubewahren, 1888.— Kloß, Hantelbüchlein für Zimmerturner, 9. Aufl 1887.— Schmidt, E., Lehrbuch der pharmaceutiſchen Chemie I. 1887.— Photographiſche Schmelzfarbenbilder, 1882.— Mörch, Handbuch der Chemiegraphie und Photochemiegraphie, 1886. — J. Lefevre, la photographie et ses applications, 1888.— Vogel, die Photographie farbiger Gegenſtände, 1885.— Lemling, die Photographie im Dienſte der Induſtrie, 1886.— Lemling, der Photochemiker und die Hausinduſtrie, 2 Bdch. 1887/88.— Kolbe, H., kurzes Lehrbuch der Chemte, II. Teil 1883.— Kölliker, Entwicklungsgeſchichte des Menſchen und der höheren Tiere, 2. Aufl. 1876/79.— Martin, illuſtrierte Naturgeſchichte der Tiere 1,2. u. 11,2. 1884. Für die Schülerbibliothek.
Lohmeyer, deutſche Jugend. N. F. VI u. VII(2 Expl.).— Wiermann, Friedrich III., deutſcher Kaiſer, 1888.— R e, Kaiſer Friedrich I1!. Ein Lebensbild.— Köhnlein, Ludwig Richter, der Maler des deutſchen Hauſes, 1888.— Lambs, Shakeſpeare⸗Erzählungen. Deutſch von K. H. Keck, 1888. Fr. Reuter, Ut mine Stromtid, 1888.— Brand, H., Heinrich von Brabant, das Kind von Heſſen.— Weitbrecht, heilig iſt die Jugend⸗ zeit, 1886.— Wißmann, H., unter der deutſchen Flagge quer durch Afrika.—
2. Zuwachs des geographiſchen Apparates.
Boettcher⸗Freytag, Wandkarte von Mitteleuropa für den Unterricht in der mittleren und neueren Geſchichte.
Leipzig 1889. VI. Stiftungen.
Nachdem die Statuten der Spießſtiftung vom Königl. Provinzial⸗Schulkollegium am 9. Auguſt 1887 genehmigt worden ſind, iſt die Stiftung ins Leben getreten und die Verwaltung des Vermögens, welches ca. 880 Mk. beträgt, in die Gymnaſialverwaltung übergegangen. Nach§ 4 des Statuts muß das Ver⸗ mögen erſt auf 1000 Mk. angewachſen ſein, ehe die Zinſen ganz oder teilweiſe zum Stiftungszweck: „Auszeichnung talentvoller, braver und fleißiger Schüler“ verwandt werden dürfen.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern bezw. deren Vertreter.
Die Schlußprüfung findet am letzten Schultag, Mittwoch, den 10. April, Vormittags 8 Uhr ſtatt: Secunda: Geſchichte, Hartwig; Tertia: Deutſch, Wiskemann;(Quarta: Franzöſiſch, Spilling; Quinta: Latein, Stanger; Sexta: Rechnen, Weber.
Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 29. April, Vormittags 8 Uhr mit der Aufnahme⸗ prüfung, zu welcher der Direktor ſchriftliche oder mündliche Meldungen bis zum 27. entgegennimmt. Vorzulegen ſind Impf⸗ bezw. Wiederimpfſcheine und Schul⸗ bezw. Abgangszeugniſſe.
Zur Aufnahme in die Sexta iſt das vollendete 9. Lebensjahr erforderlich.
Ortsfremde Schüler dürfen ihre Wohnung nur nehmen oder wechſeln nach vorhergehender Genehmigung des Direktors.
An die Herren Hauswirte, Koſt⸗ und Quartiergeber richte ich die dringende Bitte, ſowohl in ihrem Intereſſe, als in dem der Schüler des Gymnaſiums und der Stadt auf die Erhaltung der Disciplin auch ihrerſeits zu achten. Insbeſondere bitte ich dafür zu ſorgen, daß die Schüler im Sommer nach 9 ½, im Winter nach 8 ½ Uhr Abends ohne beſondere Erlaubnis des Direktors oder Ordinarius ihre Wohnung nicht mehr verlaſſen; ferner bitte ich nach dieſer Zeit keine Beſuche anderer Schüler zu geſtatten, jedenfalls keine größeren und regelmäßigen Beſuche zu irgend einer Zeit zuzulaſſen. Durch rechtzeitige Verhinderung bezw. Anzeige derſelben, ſowie durch Wahrung von Sitte und Anſtand können auch die Hauswirte und Quartiergeber weſentlich zur Aufrechterhaltung einer guten Zucht beitragen und die Ver⸗ hängung ſchwerer Strafen verhindern. Kommen Ungehörigkeiten vor, ſo muß davon ſofort Anzeige erſtattet werden, wenn ſich die Quartiergeber nicht ſelbſt zu Mitſchuldigen machen und für ſich ſelbſt nicht unangenehme Folgen herbeiführen wollen.
Der Königl. Gymnaſialdirektor Profeſſor Dr. K. Fiſcher.


