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Quinta, wöch. 2 St. Anfangsgründe des Landschafts- 3) Geſang. und Figurenzeichnens. Theile des menschlichen Kopfes;
Eintheilung des Kopfes etc. Sexta und Quinta, wöch. 1 St. Vorübungen zum
St. F 1 des ILandschaft Gesange; Tact- und Treffübungen; einstimmige Cho- 1 vöc It. rtsetzun es Landschafts-.;;; 5 Quarta, wöch. 2 St. Fortsetzung räle und mehrstimmige Lieder.
und Figurenzeichnens, ausgeführte Landschaften; Thier- Vogt. stücke und Köpfe. II Quarta, Untertertia und Obertertia, wöch. 1 St. erxmann- Fortsetzung der Tact- und Treffübungen; die ge- 2) Schreiben bräuchlichsten Tonarten; mehrstimmige Lieder und 5 4 Choräle.
Sexta, wöch. 3 St. Die Klein- und Grossbuchstaben, Derselbe. deutsch und lateinisch; Wörter- und Sätzeschreiben, Sexta bis Obertertia, wöch. 1 St. Einübung mehr-
Vogt. stimmiger Lieder und Chöre.
Quinta, wöch. 3 St. Fortgesetzte Uebung in der Derselbe. deutschen und lateinischen Schrift, sowie Uebung im 4) Turnen Schnellschreiben. Einübung des griechischen Alpha- 2 bets. Derselbe. Sexta bis Obertertia, wöch. 4 St. im Sommer. Frei- Quarta, wöch. 2 St. Dasselbe wie Quinta; ausser- übungen und Ordnungsübungeu mit allen Schülern; dem Zierschriften. Geräthturnen mit ausgewählten Schülern. Derselbe. Vogt.
C. Aesthetische Bildung.
Mehrere Schüler besuchten, um sich im Zeichnen weiter auszubilden, allwöchent- lich eine Privatzeichenstunde, welche von dem Lehrer der Anstalt im Schullocal gege- ben wurde. Die dahier gebotene Gelegenheit zur Erlernung des Clavier und Violin- spielens wurde nicht unbenutzt gelassen; auch nahmen einige Schüler an dem Tanz- unterricht Theil, welcher in den letzten Wintermonaten dahier gegeben wurde.
D. Disciplin.
Das Verhalten der Schüler war während des Schuljahres im Allgemeinen gut; Arreststrafen wegen Ungehörigkeiten wurden nur einigemal nöthig.
E. Physisches Wohl.
Zeichenlehrer Herrmann war genöthigt, wegen anhaltender Krankheit seine Stunden kurz nach Beginn des Novembers bis zu Weihnachten auszusetzen. Im Uebri- gen war, abgesehen von einzelnen Fällen kürzeren Unwohlseins, der Gesundheits- zustand der Lehrer gut. Auch die Schüler erfreuten sich fast durchgängig einer andauernden Gesundheit. Zur Förderung derselben wurden, neben dem Turn- nnd Schwimmunterricht, sowohl im Sommer wie im Winter einige gemeinsame Spaziergänge an schönen Nachmittagen veranstaltet. Die gewöhnlichen weiteren Sommerausflüge fanden am 17. August statt; der mit den grösseren Schülern unternommene berührte Hohensolms, Schloss Glaiberg, Giessen und WetLzlar, der kürzere die Stangenwaage und Haiger.
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