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je 50 Gulden; für den naturhiſtoriſchen Apparat 75 Gulden; fuͤr den Zeichenapparat nebſt Modellen 40 Gulden; fur den phyſikaliſchen Apparat 25 Gulden und für den mathematiſchen nebſt Markſcheideinſtrumenten 21 Gulden; für geognoſtiſche Karten 12 Gulden 15 Kreuzer.
Die Verwaltung der Bibliothek, mit welcher die des geographiſchen und geognoſtiſchen Apparats verbunden iſt, führte Conrector Friedemann; die übrigen Sammlungen und Apparate ſtanden unter Aufſicht der betreffenden Fachlehrer.
Fuͤr den Turnapparat waren 50 Guülden verwilligt, welche zu nothwendig gewordenen Reparaturen an einigen Turngeräthen und zur Anſchaffung mehrerer neuen verwandt wurden. An Geſchenken erhielt die Bibliothek: 1) Vom Gewerbeverein für das Herzogthum Naſſau: deſſen „Mittheilungen für den Gewerbeverein des Herzogthums Naſſau“. XIX. Jahr⸗ gang. Wiesbaden 1865. 2) Vom Verein für Naſſauiſche Alterthumskunde u. Geſchichtsforſchung: a. deſſen„Urkundenbuch der Abtei Ebersbach“. II. Bd. I. Abtheil. Bearbeitet von Roſſel. Wiesbaden 1864. b.„Schalk, Beſchreibung der Münzſammlung des Vereins für Naſſauiſche Alter⸗ thumskunde und Geſchichtsforſchung“. ib. 1865. c.„Mittheilungen an die Mitglieder des Vereins“. Nr. 4. ib. 1865. 3) Vom Verein für Naturkunde im Herzogthum Naſſaus deſſen „Jahrbuch“. Doppelheft 17 und 18. Wiesbaden 186263. 4) Von Herzoglicher Landesregierung: Zwei Eremplare der Karten zu der„Landesvermeſſung.“ 5) Von Herrn Oberbergrath Odernheimer in Wiesbaden: deſſen „Zeitſchrift für das Berg- und Huttenweſen im Herzogthum Naſſau.“ Heft 3. Wiesbaden 1865. 6) Von den Herren Lehrern Fuhr und Ortmann: deren „Anſchauungsunterricht in der Volksſchule.“ I. Theil. Dillenburg 1863. 7) Von dem Verleger Calvary in Berlin: „Die Schulprogramme und Diſſertationen und ihr Vertrieb durch den Buchhandel.“ Berlin 1864. Die mineralogiſche Sammlung erhielt verſchiedene intereſſante Stücke Phosphorit von Herrn Bergrath Winter in Weilburg zum Geſchenk.
IV. Anfang des Schuljahres 18⁰%¾.
Das Schuljahr 180 ⁄%⁄, beginnt am 19. April mit der Prüfung der aufzunehmenden Schuͤler. Die Anmeldungen zu derſelben müͤſſen unter Vorlage der Geburtsſcheine und der Zeugniſſe uͤber den zuletzt genoſſenen Unterricht bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Am folgenden Tage findet die Eröffnung des Sommerſemeſters ſtatt. hag
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