Jahrgang 
1851
Einzelbild herunterladen

11

Die Ferien dauern bis zum 30. April. Donnerstag den 1. Mai, Morgens 8 Uhr, haben die neu aufzunehmenden Schüler ſich in dem Pädagogialgebäude ein⸗ zufinden, und ihre Geburtsſcheine, ſowie die Zeugniſſe über den zuletzt genoſſenen Unterricht mitzubringen. Am Nachmittage desſelben Tages, um 2 Uhr, wird in Gegenwart ſämmtlicher Lehrer und Schüler der neue Lehr-Curſus mit dem Vorleſen der Schulgeſetze und mit der Bekanntmachung des Stundenplanes, nach welchem an dem folgenden Tage der Unterricht ſeinen Anfang nimmt, eröffnet.

V. Ordnung der Schulfeierlichkeit.

Chorgeſang ſämmtlicher Schüler.

Declamation:

Moritz Wenckenbach: Die Hohenſtaufen, von O. Müller. Friedrich Schramm: Die Kraniche des Ibycus, von Schiller. Bernhard Emminghaus: Der Dörfflinger, von Sallet. Albert Schenck: Die Heinzelmännchen, von Kopiſch. Karl Hammel: Der nächtliche Ritter, von Henninger. Auſik: Caprice zu 4 Händen, von N. Louis, vorgetragen von dem Geſanglehrer Koch und Ottmar Hermanni. Greſan g: Die kleinen Savoyarden, von Layoanere, Duett mit Clavierbegleitung. Declamation:

7

6. Wilhelm Heun: Walther der verlorne Sohn, von Schlotterbeck.

7. Louis Wenckenbach: Die Feuerglocke zu Cöln, von Seidl.

8. Karl Herrmann: Kaiſer Albrechts Hund, von Collin.

9. Adolf Hees: Der rechte Barbier, von Chamiſſo.

10. Robert Dannenberg: Der Flausrock, von J. H. Voß.

11. A. Lade, Ed. Fiſcher u. K. Schmidt: Le Service intéressé, p. Berquin.