Jahrgang 
1914
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c) Schreiben. Kl. 3. Einübung der beiden deutschen Alphabete, Schreiben von Wörtern und Sätzen. Abschreiben aus dem Lesebuch. Diktate. Das kleine und grosse lateinische Alphabet. Kl. 2. Grammatische und orthogr. Übungen. Das kleine und grosse lateinische Alphabet. Wöchentlich 2 Diktate. Kl. 1. Satzbildungen, Beschreibungen und kleine Erzühlungen. Wöchentlich 2 3 Diktate in deutscher und lateinischer Schrift. Demmer. Anschauungsunterricht. Kl. 3. u. 2. 2 St. Behandlung der Wandbilder von W. Pfeiffer auf Grund- lage der Hey-Spekterschen Fabeln. Kl. 1. 2 St. Im Sommer einige Pflanzen, Schmetterlinge und Käfer; im Winter Säuge- tiere und Vögel. Demmer. Heimatskunde. 1 St. Die Stadt Diez, sodann der Reg.-Bezirk Wiesbaden. Skaliks. Rechnen. 5 St. Kl. 3. Addition und Subtraktion im Zahlenkreis bis 100. Einmaleins und Teilen mit 2, 3, 4 und 5. Kl. 2. Das kleine Einmaleins und Teilen bis 100. Schriftliche Addition und Subtraktion. Kl. 1. Die 4 Spezies in ganzen Zahlen bis einschliesslich 6stell. Divisor im Zahlenkreise bis 10 Million.; Kopfrechnen im Zahlenkreise von 1 1000. Demmer.

Schönschreiben. 4 St. Ubungen in deutscher und lateinischer Schrift. Demmer. Gesang u. Turnspiele. 1 St. Einübung einiger Choräle und einstimmiger Volkslieder, Notenkennt- nis, Turnspiele. Skaliks.

Technischer Unterricht. a) Turnen. 9 St.

l. Allgemeine RMitteilungen. Die Realschule besuchten im Sommer 132, im Winter 129 Schüler. Von diesen waren befreit:

Vom Sndde jichts Von einzelnen UÜbungen Auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S. 11, im W. 12 im S. 0, im W. 0 aus andern Gründen: im S. 0, im W. 0 b im 8. 0, im W. o cen zusammen: im S. 11, im W. 12 im 8. 0, im W. 0 also von der Gesamtzahl der Schüler im S. 8,33%, im W. 9,30% im S. 0,00%, im W. 0,00%

Es bestanden im ganzen 3 Turnabteilungen mit mehreren Unterabteilungen. Die erste Turnabteilung umfasste die Klassen I. u. II., die zweite die Klassen III. u. IV., die dritte die Klassen V. u. VI. Jede der 3 Abteilungen hatte 2 besondere Turnstunden für sich. Bei ungeeigneter Witterung wurde in der Halle geturnt. Besondere Vorturnerstunden fanden nicht statt; doch wurden die Vorturner vor den Turnstunden mit dem Ubungsstoff, sowie mit der besten Art der Hilfsstellung vertraut gemacht.

Für den Turnbetrieb steht eine gedielte, heizbare Turnhalle und der daran stossende bekieste und mit Bäumen bepflanzte Schulhof, beide dicht an der Schule gelegen, für die Spiele ausserdem der in der Stadt gelegene Kasernen- und Marktplatz zur Verfügung. Gespielt wurden bis jetat Schleuder-, Stoss-, Kreis-, Sau-, Jagd- u. Schlagball, Reiterball, Barlauf, Dritten abschlagen, Blindekuh, Katze und Maus, Fuchs aus dem Bau; Guten Morgen, Herr Fischer.

Die Schüler konnten eine in der Nähe der Stadt gelegene Schwimmanstalt benutzen. Schwimm- unterricht erteilte der Bademeister. Die Zahl der Freischwimmer beträgt 37.